Umwelt und Klima

Sonnenaufgang in  Taasilac, Grönland
© Laura Jäger

An vielen Orten der Welt trägt der Tourismus aktiv zum Schutz der Umwelt bei: Nationalparks finanzieren sich oftmals nur über die Einnahmen der Touristen und Biodiversität wird zum attraktiven Verkaufsargument von Destinationen. Trotzdem: global gesehen verbraucht der Tourismus im großen Stil endliche Naturressourcen, wie Wasser oder Energie und produziert Müllberge aus Plastikflaschen und Lebensmittelresten. Allein die An- und Abreise bei einer Fernreise erschöpft das klimaverträgliche Budget eines Menschen für mehrere Jahre. Fliegen wird zu einer Frage der globalen Gerechtigkeit, weil gerade die Ärmsten der Armen unter ihm leiden, der Tourismus selbst aber ein Privileg weniger ist, die es sich wirtschaftlich leisten können. Wir setzen uns deshalb für einen ressourcenschonenden Tourismus ein, der das Klima möglichst wenig belastet.

Protest gegen Flughafenbau auf den Malediven

Die „Landgewinnung“ für einen neuen Flughafen droht einem wertvollen Mangroven-Ökosystem unwiederbringlich die Zerstörung. Anwohner protestieren und fordern zum Unterzeichnen einer Petition auf.

Biokraftstoff-Ambitionen der Luftfahrt entschärft

Ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen warnte vor einer massiven Ausweitung des Einsatzes von Biokraftstoffen im Flugverkehr, der zu Lasten von Mensch und Natur geht. Jetzt hat auch die internationale Luftfahrtorganisation ICAO ihre Strategie etwas entschärft.

Wachstum im Flugverkehr gefährdet Klima-Ziele

Der Atmosfair-Airline-Index und die Doktorarbeit von Paul Peeters zeigen deutlich auf, dass es einer drastischen Verkehrswende und eines veränderten Reiseverhaltens in Bezug auf Flugreisen bedarf.

An den richtigen Stellschrauben drehen

Um den absoluten CO2-Austoß im Tourismus auf Kurs mit dem Pariser Klimaziel zu bringen, fordert Susanne Becken, Professorin für nachhaltigen Tourismus, den Wachstumskurs des Sektors zu hinterfragen.

„Heimat des Glücks“ in Gefahr

Im Interview berichten Frances Namoumou aus Fidschi und Pastor Tafue Lusama aus Tuvalu über die Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Inseln und ihren Wunsch nach mehr Austausch mit Reisenden.

Eine Reise zum Klimawandel

Bislang werden nur wenige Destinationen mit sensiblen Themen beworben. Doch in den peruanischen Anden gehen einige Quechua-Gemeinden genau diesen Weg, um Touristen auf die Probleme in Folge der Erderwärmung aufmerksam zu machen.

Für schnelles Geld

Die Regierung der Malediven setzt auf Urbanisierung und undurchsichtige Megadeals mit ausländischen Investoren. Damit gefährdet sie die Korallenriffe und das fragile ökologische Gleichgewicht und am Ende auch die Basis für den Tourismus.

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