Umwelt und Klima

Sonnenaufgang in  Taasilac, Grönland
© Laura Jäger

An vielen Orten der Welt trägt der Tourismus aktiv zum Schutz der Umwelt bei: Nationalparks finanzieren sich oftmals nur über die Einnahmen der Touristen und Biodiversität wird zum attraktiven Verkaufsargument von Destinationen. Trotzdem: global gesehen verbraucht der Tourismus im großen Stil endliche Naturressourcen, wie Wasser oder Energie und produziert Müllberge aus Plastikflaschen und Lebensmittelresten. Allein die An- und Abreise bei einer Fernreise erschöpft das klimaverträgliche Budget eines Menschen für mehrere Jahre. Fliegen wird zu einer Frage der globalen Gerechtigkeit, weil gerade die Ärmsten der Armen unter ihm leiden, der Tourismus selbst aber ein Privileg weniger ist, die es sich wirtschaftlich leisten können. Wir setzen uns deshalb für einen ressourcenschonenden Tourismus ein, der das Klima möglichst wenig belastet.

56.000 leere Flaschen entsorgt

Kathmandu. Öko Himal, eine österreichische Organisation, die sich mit Öko-Tourismus und ländlicher Entwicklung in Nepal und Tibet befaßt, entsorgte im vergangenen Jahr 56.000 leere Bierflaschen (50 Tonnen) aus dem Mt. Everest-Nationalpark in Nepal. Die Flaschen waren zuvor in Lodges …

ITB-Initiative 2000

Die "ITB-Initiative 2000" des ad-hoc-Arbeitskreises Tourismus im "Forum Umwelt und Entwicklung" nimmt klare Konturen an. Tourism Watch beteiligt sich hierbei im Rahmen eines gemeinsamen Standkonzeptes auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB). Daneben ist Tourism Watch Mitträger …

Tourismus und Biologische Vielfalt

Die niederländische Studie "Tourism and biodiversity" analysiert das Verhältnis zwischen Tourismus und biologischer Vielfalt, die Möglichkeiten und Grenzen, Tourismusauswirkungen zu messen und Instrumente der positiven Einflussnahme. Die Studie entstand aus einer Kooperation zwischen den …

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