Umwelt und Klima

Sonnenaufgang in  Taasilac, Grönland
© Laura Jäger

An vielen Orten der Welt trägt der Tourismus aktiv zum Schutz der Umwelt bei: Nationalparks finanzieren sich oftmals nur über die Einnahmen der Touristen und Biodiversität wird zum attraktiven Verkaufsargument von Destinationen. Trotzdem: global gesehen verbraucht der Tourismus im großen Stil endliche Naturressourcen, wie Wasser oder Energie und produziert Müllberge aus Plastikflaschen und Lebensmittelresten. Allein die An- und Abreise bei einer Fernreise erschöpft das klimaverträgliche Budget eines Menschen für mehrere Jahre. Fliegen wird zu einer Frage der globalen Gerechtigkeit, weil gerade die Ärmsten der Armen unter ihm leiden, der Tourismus selbst aber ein Privileg weniger ist, die es sich wirtschaftlich leisten können. Wir setzen uns deshalb für einen ressourcenschonenden Tourismus ein, der das Klima möglichst wenig belastet.

Versprechungen vom gelobten Land

Schild am Eingang des Limpopo National Parks, Mosambik
© Kei Otsuki
Umgesiedelte Gemeinschaften aus dem Limpopo-Nationalpark in Mosambik warten bis heute auf die zugesagte Unterstützung beim Wiederaufbau ihrer Landwirtschaft.

Klimagerechtigkeit im Tourismus?

Inseln im Pazifik
© Sabine Minninger / Brot für die Welt
Acht Prozent der globalen Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase – also fast jede 12. Tonne - entstehen im Tourismus. Der Löwenanteil davon entsteht bei der An- und Abreise, vor allem beim Fliegen.

Nach den Überschwemmungen in Kerala

Nach der Naturkatastrophe in Südindien bringt ein innovatives Wiederaufbauprogramm für ökologischen Landbau in Kombination mit Tourismus neue Hoffnung.

Flugscham in Schweden: Das schlechte Gewissen fliegt mit

Während in Deutschland und vielen weiteren Nationen die anhaltend niedrigen Flugpreise zu Wachstumsraten der klimaschädlichen Flugbranche führen, beginnt in Schweden und weiteren nordeuropäischen Ländern ein langsamer Prozess des Umdenkens. Dort ist das Wort „Flygskam“ (zu Deutsch: …

Europäische Ökotourismuskonferenz in Georgien

Vom 10. bis 14. September findet die 5. europäische Ökotourismuskonferenz EuroEco in Tiflis, Georgien statt. Der Fokus liegt dabei auf dem Beitrag der Tourismusindustrie zur Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs). Im Rahmen der Konferenz finden Sitzungen und Diskussionen rund …

Costa Rica: Weniger Schaden – mehr Nutzen

Costa Rica gilt als Vorreiter, wenn es um nachhaltige Tourismusstrategien geht. Auch im Umgang mit dem Kreuzfahrtsektor hat das Land vielversprechende Ansätze gefunden, die anderen Ländern als Vorbild dienen könnten.

Wo geht die Reise hin?

Ute Dilg-Saßmannshausen fasst aktuelle Trends und Entwicklungen in der rasant wachsenden Kreuzfahrtindustrie zusammen.

Der Kampf ums Wasser

In Guanacaste in Costa Rica wird Grundwasser für touristische Zwecke angezapft. Für viele Gemeinschaften wird das Wachstum des Tourismus zu einer Bedrohung ihrer Lebensgrundlagen.

Climate Trek Helambu

Nach dem schweren Erdbeben in Nepal soll der Trek den Tourismus nicht nur wiederbeleben, sondern ihn konsequent umweltfreundlich gestalten- nicht nur durch erdbebensichere Gebäude und erneuerbare Energien, sondern auch durch Sensibiliserungmaßnahmen für die Bevölkerung und Touristen.
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