Wirtschaft

Hotel
© Robert Wenzel

Tourismus ist einer der dynamischsten und am schnellsten wachsenden Wirtschaftsbereiche. Jeder elfte Job weltweit hängt am Tourismus und in jedem dritten Entwicklungsland ist der Tourismus die Hauptdevisenquelle. Trotzdem: etwa die Hälfte der Menschen im Tourismus arbeiten im informellen Sektor – ohne Arbeitsverträge und soziale Sicherheit – sie sind Taxifahrer, Souvenirverkäuferinnen oder versuchen sich als inoffizielle Tourguides. Auch die, die formelle Verträge haben, schuften trotzdem oft unter ausbeuterischen Bedingungen: ohne bezahlte Überstunden, mit zu wenig Pausen und bei mangelnden Aufstiegsperspektiven. Kein Wunder, dass der Tourismussektor statistisch gesehen in Entwicklungs- und Schwellenländern langfristig sogar Einkommensungleichheiten begünstigt. Wir setzen uns deshalb für einen Tourismus ein, der Ungleichheiten abbaut und Menschen eine faire Teilhabe ermöglicht.

Migrant*innen im Tourismus in der Corona-Krise

Tourismusmitarbeiterin in Eingangshalle
© Nagesh Badu - Unsplash

Im Interview erläutert Christiane Kuptsch, Migrationsexpertin bei der Internationalen Arbeitsorganisation, inwiefern die Krise des Tourismus arbeitende Migrant*innen besonders trifft und welche Unterstützung ihnen helfen würde.

Philippinische Seeleute fordern mehr Rechte

Kreuzfahrtschiff auf See
© Faria Anzum - Unsplash

COVID-19 hält Seefahrer weltweit auf ihren Schiffen fest - unter ihnen viele Menschen von den Philippinen. Sie sind mit unzureichenden Hygienemaßnahmen, finanziellen Schwierigkeiten und drohender Arbeitslosigkeit konfrontiert.

Mit ein paar Klicks in den Urlaub

Digitale Buchungsplattformen verändern die Tourismuswirtschaft und die Art des Reisens rasant ‒ mit gravierenden Auswirkungen gerade für Klein- und Kleinstanbieter im Globalen Süden. Die deutschsprachige Kurzfassung unserer englischen Studie zum digitalen Buchungsmarkt in Indien fasst die …

Virtuelle Reisen

virtuelles reisen
© Simon Migaj - Unsplash

Durch virtuelle Reisen können Anbieter auch in der Krise ein kleines Einkommen erwirtschaften. Die digitalen Angebote machen auch Begegnungen trotz Distanz möglich und sollten nach der Krise nicht einfach wieder verschwinden.

Das Ende der globalen Reisewarnungen in Deutschland

U-Turn
© Tanner Larson - Unsplash

Mitte Juni startet der Tourismus in Europa wieder, während für die Länder des Globalen Südens weiterhin Reisewarnungen gelten. Was bedeutet das für die Zielregionen und wie können Reisende möglichst solidarisch handeln?

Helfer in der Not

Schutzmasken gegen die Pandemie
© Alin Luna - Unsplash

Auf der Plattform Ubuntu Beds bieten Hotels in Südafrika ihre Betten medizinischem Personal an. Ein Interview mit der Gründerin Kim Whitaker.

Den Neustart gestalten

Empty Road in India
© Sankalp Sharma - Unsplash

In vielen Ländern wird die Tourismuswirtschaft staatlich gestützt. Vor dem Hintergrund der schon zuvor bestehenden Probleme des Sektors sind Unternehmen und Politik gefordert, dabei die überfälligen Veränderungen in den Blick zu nehmen.

Resilient, aber nicht nachhaltig?

Schild ,,we alle be okay - spread hope" an Eingangstür
© Tim Mossholder - Unsplash

Resilienz, also Widerstandsfähigkeit, ist das neue Zauberwort. Damit dabei nicht einfach nur alte - im Tourismus sehr krisenanfällige Strukturen - zementiert werden, sollte jede Krise für Lernprozesse und Veränderungen genutzt werden.

Krisen gemeinsam bewältigen

Titelbild Gemeindebasierter Ökotourismus im Dorf Esfahk
© Matthias Schmidt

Der Iran kämpft aktuell nicht nur mit COVID-19. Politische Krisen, Handelssanktionen, Umweltkatastrophen und die schwächelnde Wirtschaft sind ein Dauerzustand. Wie reagieren lokale Tourismusinitiativen?

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