Unternehmensverantwortung

Fischer am Strand die gemeinsam ein Netz aus dem Wasser ziehen
© Robert Wenzel

Komplexe Wertschöpfungsketten und internationale Verknüpfungen zeichnen den globalen Tourismus aus und machen ihn unübersichtlich. Gleichzeitig ist der Tourismus ein weitgehend unregulierter Wirtschaftsbereich, im Wettbewerb um Investitionen oder Reisende, stechen sich Urlaubsziele mit niedrigen Umwelt- und Sozialstandards gegenseitig aus – zu Lasten der Natur und der Menschen. Studien gehen davon aus, dass zwei Drittel aller Arbeitsstunden, die im Ausland allein für deutsche Urlauber erbracht werden, mit menschenrechtlichen Risiken verbunden sind. Es ist deshalb dringend nötig, dass Unternehmen der Tourismusbranche, Umwelt- und menschenrechtliche Risikoprüfungen durchführen und ihren Sorgfalts- und Transparenzpflichten nachkommen. Wir setzen uns deshalb für gesetzliche Regeln der Unternehmensverantwortung ein und engagieren uns im Rahmen unabhängig überprüfter Nachhaltigkeitszertifizierungen.

Vertreibung aus dem Paradies

Immer wieder wird der Tourismus als Motor für nachhaltige Entwicklung und wirksames Mittel zur Armutsbekämpfung gepriesen. Sein enormer Land- und Ressourcenverbrauch wird jedoch viel zu selten berücksichtigt. Dabei bedroht er die Rechte der lokalen Bevölkerung auf ihr Land und ihren Zugang …

Voluntourismus: Soziales Engagement „All Inclusive“?

spielende Schulkinder
© Marko Priske / Brot für die Welt
Bei einem Hilfsprojekt mitarbeiten oder Englisch unterrichten - viele Menschen möchten im Urlaub Gutes tun. Immer mehr Anbieter entdecken das lukrative Geschäftsfeld Reisen und „Helfen“. Doch oft schaden diese kurzzeitigen, kommerziellen Angebote mehr als sie helfen.

Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus

Studie Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus
© Brot für die Welt
Zunehmend entdecken auch kommerzielle Veranstalter das mittlerweile lukrative Geschäftsfeld Reisen und „Helfen“. Hieraus erwachsen Herausforderungen für die verantwortungsvolle Gestaltung eines wachsenden Reisetrends.

Agenda 2030 und Tourismus

Flaggen
© viventura
Nachhaltiger Tourismus wird insgesamt vier Mal in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung explizit genannt. Das betont nicht nur die globale Bedeutung des Sektors, sondern verpflichtet dazu, das heute weit verbreitete Tourismusmodell grundlegend zu verändern.

„Der Schutzwall bin ich!“

Der Erfolg der breit angelegte Kindesschutzstrategie der kolumbianischen Metropole basiert auf innovativen Ansätzen und darauf, alle Akteure der Gesellschaft dauerhaft und nachhaltig in den Kindesschutz einzubinden.

Grenzen überwinden – für den Kinderschutz

Nach anfänglicher Gegenwehr nehmen sri-lankische Behörden und Tourismusunternehmen die sexuelle Ausbeutung von Kindern ernst und wollen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft erfolgreiche Schutzstrategien entwickeln.

Menschenrechte und die Agenda 2030 in der Praxis

In Kooperation mit Naturfreunde Internationale lädt der Roundtable Human Rights in Tourism zum Internationalen Symposium „Menschenrechte in der Praxis: Tourismus und die Agenda 2030“ am 28. Juni in Wien ein.
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