Kultur und Religion

Stone Statues in Myanmar
© Robert Wenzel

„Land und Leute kennen zu lernen“ ist ein zentrales Reisemotiv gerade bei Reisen in Entwicklungsländern – überall auf der Welt boomen spirituelle Reiseangebote. Im Urlaub finden viele Reisende die Zeit und Ruhe, um Kirchen und Tempel zu besuchen oder sie bereisen abgelegene Bergdörfer, um seltene Webtechniken der indigenen Handwerkerinnen zu erlernen. Über den eigenen Tellerrand zu schauen, ändert die Perspektive auf die Welt. Allerdings ist der Grad zwischen ehrlicher Neugier und touristischem Voyerismus schmal. Bei vielen Angeboten stellt sich auch die Frage, ob sie tatsächlich von der lokalen Bevölkerung gewollt sind oder eher für Reisende entwickelt wurden. Wir möchten Reisende dazu motivieren, Begegnungen auf Augenhöhe zu erleben und unterstützen gemeindebasierte Tourismusinitiativen dabei, selbstbestimmt zu wirtschaften.

Zwischen Tourismus und Migration

Der internationale Residenztourismus ist in der Andenregion ein neues Phänomen. In einigen Gegenden hat er jedoch bereits zu Konflikten und rasanten Veränderungen der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen geführt. Der steile Anstieg der Grundstückspreise in ländlichen Regionen …

Neu: Sympathiemagazin "Mexiko verstehen"

»Mexiko ist ein Land, das immer einen Schritt vor dem Abgrund zu tanzen scheint«, sagt Sandra Weiss, Redakteurin der neuen Ausgabe des Sympathiemagazins »Mexiko verstehen«, die seit 1999 dort lebt. Sie schätzt jedoch »die unverwechselbare Art der Mexikaner, Problemen mit der richtigen …

Eine Religion im Wandel

Über weite Teile Asiens ist der Buddhismus eine der am weitesten verbreiteten Religionen und im Westen erlebt die alte asiatische Morallehre einen beispiellosen Boom. Das neue Sympathiemagazin „Buddhismus verstehen“, redaktionell betreut von Rainer Hörig, führt in die neue, alte Religion …

Für einen friedenssensiblen Tourismus

Wie und wie gut Tourismus zum Frieden innerhalb von und zwischen Gesellschaften beitragen kann, untersuchen die Autorinnen und Autoren des "International Handbook on Tourism and Peace". Die Beiträge gehen über die einfache "Kontakthypothese" hinaus, nach der interkulturelle Kontakte zur …

Afrikanische Erfahrungen mit Freiwilligen

Der Film hält, was der Titel verspricht: er ermöglicht einen dringend notwendigen „Blickwechsel“, indem er Gastfamilien, Nichtregierungsorganisationen und Kinder und Jugendliche aus Ghana, Südafrika und Gambia zu Wort kommen lässt, die Erfahrungen mit deutschen Freiwilligen gemacht haben …

Auf den Spuren der Rucksacktouristen

Wie Rucksacktouristen einst abgelegene Orte verändern, indem sie sie zunächst „entdecken“ und schließlich in großer Zahl erobern, zeigt der US-amerikanische Dokumentarfilm „Gringo Trails“. Vom Regenwald über den bolivianischen Salzsee von Uyuni, über Timbuktu in der Sahelzone bis hin zu …

Anregungen für respektvollen Umgang mit der Kamera

Zehn konkrete Empfehlungen, wie Reisende sich mit der Kamera auf Reisen respektvoll verhalten können, geben die Naturfreunde Internationale – Respect in ihrem Dossier "Fotografieren auf Reisen". Nicht selten fotografieren Touristen auf Reisen unüberlegt und brechen Tabus. Doch mit …

Bildungsunterlagen für Nachhaltigkeit im Tourismus

Für den Unterricht an allgemein- und berufsbildenden (Tourismus-)Schulen haben die Naturfreunde Internationale – Respect und Brot für die Welt – Tourism Watch neue Bildungsunterlagen zu „Nachhaltigkeit im Tourismus“ erstellt. Die Materialien bestehen aus einem Unterrichtsleitfaden …

Richtlinien für Tourismus und Besuchermanagement in Schutzgebieten

Mehr Besucher in Schutzgebieten können zum Naturschutz und zur lokalen Entwicklung beitragen – unter bestimmten Bedingungen. Wie diese Bedingungen aussehen sollten, skizziert die Weltnaturschutzunion (IUCN) in ihrer Publikation "Tourism and Visitor Management in Protected Areas: Guidelines …

Widerstand auf der Osterinsel Rapa Nui

Jährlich besuchen unzählige Touristen die chilenische Osterinsel Rapa Nui, um die bekannten Moai-Statuen zu besichtigen. Ohne Folgen für die Bewohner bleibt der Andrang auf der Insel nicht. Im März und April besetzten Indigene für drei Wochen den Nationalpark Rapa Nui, um auf den …

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