Kultur und Religion

Stone Statues in Myanmar
© Robert Wenzel

„Land und Leute kennen zu lernen“ ist ein zentrales Reisemotiv gerade bei Reisen in Entwicklungsländern – überall auf der Welt boomen spirituelle Reiseangebote. Im Urlaub finden viele Reisende die Zeit und Ruhe, um Kirchen und Tempel zu besuchen oder sie bereisen abgelegene Bergdörfer, um seltene Webtechniken der indigenen Handwerkerinnen zu erlernen. Über den eigenen Tellerrand zu schauen, ändert die Perspektive auf die Welt. Allerdings ist der Grad zwischen ehrlicher Neugier und touristischem Voyerismus schmal. Bei vielen Angeboten stellt sich auch die Frage, ob sie tatsächlich von der lokalen Bevölkerung gewollt sind oder eher für Reisende entwickelt wurden. Wir möchten Reisende dazu motivieren, Begegnungen auf Augenhöhe zu erleben und unterstützen gemeindebasierte Tourismusinitiativen dabei, selbstbestimmt zu wirtschaften.

Vom Influencer zum Sinnfluencer?

Lempuyang Tempel auf Bali. Instagram Instagram-Touristen in der Schlange
© JRP Studio - Shutterstock

Reisebloggerinnen und –blogger erreichen Tausende von Menschen und beeinflussen sie bei der Wahl ihrer Urlaubsziele, Unterkünfte oder der Transportmittel. Immer mehr Bloggende werden sich dieser Verantwortung bewusst, doch noch längst nicht alle.

Agrotourismus in der Karibik

Erntestand auf den Bahamas
© Tony Tong

Viele Karibikstaaten setzen auf Tourismus für wirtschaftlichen Fortschritt – oft auf Kosten anderer Wirtschaftszweige, insbesondere der Landwirtschaft.

Unter unseren Füßen

Die ghanaische Sklavenfestung Elmina vermittelt Besuchenden die historische Bedeutung des Sklavenhandels und verdeutlicht die heutige Verantwortung, dass sich eine solche Tragödie niemals wiederholen darf.

Die Killing Fields von Kambodscha

Gedenkstätten in Kambodscha informieren auf eindrückliche Weise über den Massenmord der Roten Khmer an der eigenen Bevölkerung und leisten einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen.

Quilombo-Gemeinschaften in Brasilien

Gemeindebasierter Tourismus in marginalisierten Quilombo-Gemeinschaften in Brasilien schafft Möglichkeiten zur Vergangenheitsbewältigung und Wertschätzung traditioneller Lebensweisen.

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