Kultur und Religion

Stone Statues in Myanmar
© Robert Wenzel

„Land und Leute kennen zu lernen“ ist ein zentrales Reisemotiv gerade bei Reisen in Entwicklungsländern – überall auf der Welt boomen spirituelle Reiseangebote. Im Urlaub finden viele Reisende die Zeit und Ruhe, um Kirchen und Tempel zu besuchen oder sie bereisen abgelegene Bergdörfer, um seltene Webtechniken der indigenen Handwerkerinnen zu erlernen. Über den eigenen Tellerrand zu schauen, ändert die Perspektive auf die Welt. Allerdings ist der Grad zwischen ehrlicher Neugier und touristischem Voyerismus schmal. Bei vielen Angeboten stellt sich auch die Frage, ob sie tatsächlich von der lokalen Bevölkerung gewollt sind oder eher für Reisende entwickelt wurden. Wir möchten Reisende dazu motivieren, Begegnungen auf Augenhöhe zu erleben und unterstützen gemeindebasierte Tourismusinitiativen dabei, selbstbestimmt zu wirtschaften.

Virtuelle Reisen

virtuelles reisen
© Simon Migaj - Unsplash

Durch virtuelle Reisen können Anbieter auch in der Krise ein kleines Einkommen erwirtschaften. Die digitalen Angebote machen auch Begegnungen trotz Distanz möglich und sollten nach der Krise nicht einfach wieder verschwinden.

Krisen gemeinsam bewältigen

Titelbild Gemeindebasierter Ökotourismus im Dorf Esfahk
© Matthias Schmidt

Der Iran kämpft aktuell nicht nur mit COVID-19. Politische Krisen, Handelssanktionen, Umweltkatastrophen und die schwächelnde Wirtschaft sind ein Dauerzustand. Wie reagieren lokale Tourismusinitiativen?

Mehrwert Menschenrecht

Bunte Surfboards an einer Mauer
© Abigail Lynn on Unsplash

Rika Jean-Francois, CSR-Beauftragte der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) und Vorstandsmitglied der Stiftung der International Gay & Lesbian Travel Association (IGLTA) über die Bedeutung von LGBTQI*-Tourismus für Länder des Globalen Südens.

Bon Voyage vs. Boykott

Schild auf Demo: Queer Liberation, not Rainbow Capitalism
© Delia Giandeini on Unsplash

Wie kann LGBTQI*-Tourismus die Rechte von Homo- und Transsexuellen stärken? Überlegungen aus Kambodscha, Kolumbien und Saudi-Arabien.

LGBTQI*-Geflüchtete in Thailand

Bangkok - lebhaft und bunt. Doch nicht offen für jeden?
© Hanny Naibaho on Unsplash

Thailand stellt sich in Marketingkampagnen als besonders aufgeschlossen gegenüber LGBTQI*-Reisenden dar. Doch bei transsexuellen Migrant*innen und Asylsuchenden hören Akzeptanz für Vielfalt und Inklusion auf. Sie werden nicht als Flüchtlinge anerkannt.

Mut zur Veränderung

Gorilla im Baum
© McAndy K

Homosexualität steht in Uganda weiterhin unter Strafe. Über die Anstrengungen eines Reiseveranstalters, Homophobie und Diskriminierung von LGBTQI*-Personen in Uganda entgegenzutreten.

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