Sammelband: Tourismus und Gesellschaft

Tourismus entsteht nicht aus sich selbst – Reisen ist ein Symptom gesellschaftlicher Prozesse und wirkt selbst auf die gesellschaftliche Entwicklung. Der vorliegende Sammelband „Tourismus und Gesellschaft: Kontakte- Konflikte –Konzepte“ dokumentiert die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft vom Jahr 2018 – Professorinnen und Dozenten aus Soziologie, Geographie, Architektur und aus dem Tourismusmanagement stellten Erkenntnisse ihrer Fachdisziplinen vor. Ein umfänglicher Sammelband ist zustande gekommen, der sich mit Reisemotiven, technologischem Wandel aber auch der gesellschaftlichen Verantwortung von Tourismusakteuren beschäftigt. Die Aufsätze motivieren drei Jahre nach der Tagung dazu, zu reflektieren, was sich wohl seit Beginn der Coronapandemie verändert hat und welche dieser Veränderungen bleiben werden. Wird Corona dauerhaft zu einer neuen Dimension des Sicherheitsdenkens beim Reisen führen oder werden die 20er Jahre des 21. Jahrhunderts ein Jahrzehnt der nachholenden Freiheit werden? Wie beeinflusst das zunehmend digitale Arbeiten die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit? Was lässt sich aus Krisenstrategien bei Corona für die Resilienz im Angesicht der Klimakatastrophe lernen? Viele Fragen, die neugierig machen, die Antworten der Gesellschafts- und Raumwissenschaftler und -wissenschaftlerinnen bei den nächsten Jahrestagungen zu erfahren – oder sie nachzulesen.

Tourismus und Gesellschaft: Kontakte- Konflikte –Konzepte
ISBN: 978-3-503-18850-5
Verlag: Erich Schmidt Verlag GmbH & Co
Herausgeber: Julian Reif, Prof. Dr. Bernd Eisenstein
Seitenzahl: 549

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