In dem neuen Essayband wo zeit stehen bleibt – vom tourismus und seiner gewalt setzt sich Sinthujan Varatharajah kritisch mit Tourismus, Grenzen und Kolonialismus auseinander. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen ungleichen Bedingungen Menschen sich durch die Welt bewegen: „Was für die einen ein Durchgangstor ist, ist für andere eine unüberwindbare Mauer“ (Hanser Verlag). Dabei hinterfragt Varatharajah Tourismus als vermeintlich harmlose westliche Kulturpraxis und richtet den Blick auch auf die Zerstörungen, die mit ihr verbunden sein können. Der Essayband zeigt zudem, wie neues Wissen den Blick auf Reisen und die Welt verändern kann.
Aktuell stellt Varatharajah sein Buch bei Lesungen und Gesprächen vor: am 27. September in Berlin, am 6. und 30. Oktober in München, am 17. Oktober in Düsseldorf sowie am 14. November in Basel. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen finden sich über den Link unten.


