Aktuelles

Es ist wohl einer der fundamentalsten Widersprüche der Moderne: je mehr das Religiöse aus unserem Alltag verdrängt wird, desto größer wird die Nachfrage danach im Urlaub. In der touristischen Kommunikation wird dann nicht mehr von Religion gesprochen, sondern von Spiritualität und „New Age“.

Ein Grund mehr für uns, genauer zu beleuchten, welche Einflüsse der moderne Tourismus auf den religiösen Alltag hat und welchen Stellenwert religiöse Zeremonien auch im Tourismus haben können. Dafür schauen wir auf die indonesische Insel Bali und nach Israel und Palästina.

Berlin, 11.12.2014 In einer neuen Broschüre werden Pilgerreisende und Touristen ermutigt, Israel und die Palästinensischen Gebiete als ein zusammenhängendes Reiseziel zu betrachten und Begegnungen auf beiden Seiten der Grünen Linie wahrzunehmen.

Der Klimawandel stellt die Tourismusbranche vor enorme Herausforderungen. Effizienzverbesserungen im Flugverkehr oder bei Kreuzfahrtschiffen reichen nicht aus, um die Emissionen des Tourismussektors auf ein klimaverträgliches Maß zu reduzieren. Die internationalen Klimaverhandlungen haben zwar zur Einführung marktbasierter Mechanismen geführt, doch bislang ist es nicht gelungen, verbindliche Emissionsreduktionsziele festzulegen – weder für den Tourismus noch für den Flugverkehr.

Berlin, 27.09.2014 — Brot für die Welt begrüßt den Schwerpunkt des diesjährigen Welttourismustages, weil er die Menschen in den Urlaubsländern in den Mittelpunkt stellt. Zugleich mahnt das evangelische Hilfswerk, dass zu lokaler Entwicklung nicht nur einzelne nachhaltige Projekte gehören. Soll Tourismus der lokalen Bevölkerung nutzen, müssen der Schutz der Menschenrechte und der Umwelt auch im Massentourismus Priorität haben.

Der Tourismus gilt oft als entwicklungspolitisches Leichtgewicht, mit Projekten, die quasi
automatisch zur Reduzierung von Armut beitragen. Wenn die Tourismusinitiativen darüber
hinaus noch von den Menschen vor Ort selbst getragen werden, scheinen alle Voraussetzungen
für ökonomische und soziale Entwicklung gegeben zu sein. Doch ist dem wirklich so?

(Seefeld,September 2014) Das neue SympathieMagazin, eine überarbeitete Neuauflage des SympathieMagazins "Indien verstehen", ist erschienen.

Herausgeber ist der Studienkreis für Tourismus & Entwicklung e.V.(info@studienkreis.org), Brot für die Welt - Evangelischer Entwicklungsdienst beteiligt sich redaktionell an ausgewählten Heften. Weitere Informationen: www.sympathiemagazine.de

(Freiburg, 27.05.2014) Endlich ist die neue Seite www.nicht-wegsehen.net online gegangen ist! Sie bietet Reisenden die Möglichkeiten, Beobachtungen über Situationen, in denen der Kinderschutz bedroht ist, an ECPAT oder das Bundeskriminalamt zu melden. Die Internetplattform ist Teil des europäischen Projektes "Don't look away!", in dessen Rahmen nationale Meldemechanismen entwickelt und bekannt gemacht werden.

(Berlin, 08.04.2014) „Fair Reisen mit Herz und Verstand“, die beliebte Broschüre im Hosentaschenformat, ist neu aufgelegt und jetzt auch mobil während der Reise verfügbar. Die Broschüre und die neue mobile Internetseite sind gespickt mit Karikaturen, Zahlen und Fakten und vor allem hilfreichen Tipps rund ums nachhaltige Reisen in Entwicklungsländern.

Am 7. März 2014 unterzeichnete die ITB Berlin das Commitment zu Menschenrechten im Tourismus im Rahmen des ITB CSR-Tages in Berlin. Dieses Commitment wurde vom Roundtable Menschenrechte im Tourismus als Branchenstandard für die Reiseindustrie entwickelt und dem internationalen Publikum zusammen mit einem Umsetzungsleitfaden vorgestellt.

Die beliebte Publikation "Wegweiser durch den Labeldschungel" von Brot für die Welt - Tourism Watch, Naturfreunde Internationale, Ecotrans und dem arbeitskreis tourismus & entwicklung wurde aktualisiert und neu aufgelegt. Bestellen Sie sich jetzt Ihr kostenfreies Exemplar oder laden Sie es sich hier herunter.

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