Aktuelles

Die entwicklungspolitische Fachzeitschrift E&Z hat im April 2015 das Thema Tourismus mit neun Artikeln aus Afrika, Lateinamerika, Asien und aus Europa in den Mittelpunkt gestellt. Für Brot für die Welt / Tourism Watch hat Antje Monshausen einen Artikel beigetragen der deutlich macht, dass die Herausforderungen einer nachhaltigen Tourismusgestaltung nicht nur auf lokaler Ebene angegangen werden müssen, sondern internationalen politischen Gestaltungswillen und auch ein Umdenken der Reisenden nötig machen.

Er gilt fast überall auf der Welt als der Hoffnungsträger: der Tourismus bietet 240 Millionen Jobs weltweit, ist wichtigste Devisenquelle für jedes dritte Entwicklungsland und scheint über ein unerschöpfliches Wachstumspotenzial zu verfügen. Gleichzeitig stehen seine ökologischen Kosten und Menschenrechtsbilanz im Fokus der Kritik.

Das Lateinamerika-Forum Berlin lädt am Donnerstag, den 7. Mai 2015 ab 19 Uhr Gäste aus Politik, Tourismus und Zivilgesellschaft ein, um über den Alleskönner Tourismus zu diskutieren.

Beim 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Stuttgart wird Tourism Watch bei Brot für die Welt  gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation ECPAT Deutschland vom 4.-6. Juni auf dem Markt der Möglichkeiten vertreten sein. Wir freuen uns, mit Ihnen an unserem Stand zu den Themen Voluntourismus, Kindesschutz, Klima und Mobilität sowie Reisen und Pilgern im Heiligen Land ins Gespräch zu kommen.

Rechtzeitig zum Beginn der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin ist der neue TourismWatch Nr. 78 erschienen. In dieser Ausgabe schauen wir unter anderem nach Sri Lanka, Myanmar und Indien und stellen aktuelle Recherchen aus diesen boomenden Reiseländern vor.

Wir freuen uns darauf, einige von Ihnen auf der ITB persönlich bei unseren Veranstaltungen oder am Stand zu treffen. Bis dahin wünschen wir Ihnen eine spannende und aufschlussreiche Lektüre.

Voluntourismus– das heißt kurzzeitige Freiwilligeneinsätze mit hohem Abenteuer- und Erlebnisgehalt – hat in den letzten Jahren in Deutschland erheblich an Bedeutung gewonnen. Viele kommerzielle Reiseveranstalter entdecken diesen Trend. Brot für die Welt - Tourism Watch belegt gemeinsam mit ECPAT Deutschland e.V. und dem Arbeitskreis Tourismus & Entwicklung (akte) in einer neue Studie erhebliche Defizite in Bezug auf Kindesschutz und nachhaltige Entwicklung bei vielen Angeboten.

Die Internationale Tourismusbörse (ITB) findet vom 4.-8. März 2015 statt und auch in diesem Jahr wird Tourism Watch wieder mit einem gemeinsamen Stand (218-221) mit TourCert und ECPAT / The Code auf der Messe vertreten sein.

Seit nunmehr 40 Jahren gibt es die Sympathiemagazine, veröffentlicht vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e.V. 1974 erschien das erste Sympathiemagazin "Kenia verstehen". Es folgten Hefte über fast 70 Reiseländer sowie zahlreiche Themenhefte, z.B. zu verschiedenen Religionen, zu Umwelt, Fremdem, Globalisierung, Tourismus, Entwicklung und Kinderrechten. Die handlichen Magazine fördern auf sympathische Weise interkulturelles Verständnis und Respekt vor anderen Kulturen sowie Engagement für einen umwelt- und sozialverträglichen Tourismus.

Berlin, 11.12.2014 In einer neuen Broschüre werden Pilgerreisende und Touristen ermutigt, Israel und die Palästinensischen Gebiete als ein zusammenhängendes Reiseziel zu betrachten und Begegnungen auf beiden Seiten der Grünen Linie wahrzunehmen.

Der Klimawandel stellt die Tourismusbranche vor enorme Herausforderungen. Effizienzverbesserungen im Flugverkehr oder bei Kreuzfahrtschiffen reichen nicht aus, um die Emissionen des Tourismussektors auf ein klimaverträgliches Maß zu reduzieren. Die internationalen Klimaverhandlungen haben zwar zur Einführung marktbasierter Mechanismen geführt, doch bislang ist es nicht gelungen, verbindliche Emissionsreduktionsziele festzulegen – weder für den Tourismus noch für den Flugverkehr.

(Freiburg, 27.05.2014) Endlich ist die neue Seite www.nicht-wegsehen.net online gegangen ist! Sie bietet Reisenden die Möglichkeiten, Beobachtungen über Situationen, in denen der Kinderschutz bedroht ist, an ECPAT oder das Bundeskriminalamt zu melden. Die Internetplattform ist Teil des europäischen Projektes "Don't look away!", in dessen Rahmen nationale Meldemechanismen entwickelt und bekannt gemacht werden.

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