Tourismuspolitik

Der TO DO! zeichnet Projekte aus, die die ortsansässigen Bevölkerung bei Planung und Umsetzung einbeziehen. Die Bewerbungsfrist ist der 31. August 2018.
Nicht wenige balinesische Frauen gehen sexuelle Beziehungen mit ausländischen Touristen ein. Führen diese zu Schwangerschaften, stehen die Frauen und Kinder am Ende oft allein da. Die Organisation ALIT unterstützt Mütter und Kinder.
Die Tourismusbranche, Kinderrechtsorganisationen und Regierungsbehörden einschließlich der Polizei müssen zusammenarbeiten, um die Gefahren für Kinder, die sich aus einem unkontrollierten Freiwilligentourismus ergeben, anzugehen.
Der internationale Gipfel zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus fand  Anfang Juni 2018 in Bogota, Kolumbien statt und bot einen guten Anlass, die Wirksamkeit von verschiedensten Kindesschutzmaßnahmen kritisch zu hinterfragen.
Der Erfolg der breit angelegte Kindesschutzstrategie der kolumbianischen Metropole basiert auf innovativen Ansätzen und darauf, alle Akteure der Gesellschaft dauerhaft und nachhaltig in den Kindesschutz einzubinden.
Nach anfänglicher Gegenwehr nehmen sri-lankische Behörden und Tourismusunternehmen die sexuelle Ausbeutung von Kindern ernst und wollen gemeinsam mit der Zivilgesellschaft erfolgreiche Schutzstrategien entwickeln.
Im Rahmen des Weltsozialforums fand das zweite globale Forum für nachhaltigen Tourismus statt. Rund 80 Vertreter von gemeindebasierten Tourismusinitiativen und Zivilgesellschaft verabschiedeten die Deklaration von Salvador, in der sie mehr Selbstbestimmung der Gemeinschaften fordern.
Endlich wurde das Thema "Over Tourism" auch auf der ITB diskutiert. Dabei ging es jedoch primär um das technische Management von Besucherströmen. Ernsthafte Debatten um Partizipation und Wachstumsgrenzen blieben leider aus.
Fabrizio Barcellona von der Internationalen Vereinigung der Transportarbeiter erläutert im Interview, inwieweit sich die Arbeitsbedingungen an Board von Kreuzfahrtschiffen verbessert haben und wo weiterhin Risiken bestehen.
Die Philippinen zählen zu den führenden Entsendeländern für Arbeitskräfte auf Kreuzfahrtschiffen. Edwin Dela Cruz beschreibt, warum der philippinische Staat wenig Interesse an einer Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen hat.
Costa Rica gilt als Vorreiter, wenn es um nachhaltige Tourismusstrategien geht. Auch im Umgang mit dem Kreuzfahrtsektor hat das Land vielversprechende Ansätze gefunden, die anderen Ländern als Vorbild dienen könnten.
Noch immer nützt der Kreuzfahrttourismus den Menschen und der Wirtschaft in der Karibik zu wenig. Martha Honey zeigt, mit welchen Problemen die Karibikstaaten zu kämpfen haben und was neue Kreuzfahrt-Destinationen davon lernen können.
Ute Dilg-Saßmannshausen fasst aktuelle Trends und Entwicklungen in der rasant wachsenden Kreuzfahrtindustrie zusammen.
Vom 6. bis 7. Juni 2018 findet in Bogotá, Kolumbien eine Internationale Konferenz zum Thema Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung im Tourismus statt.
Vernetzung und Austausch von gemeindebasierten Tourismusinitiativen stehen im Mittelpunkt, wenn sich Aktivistinnen und Aktivisten vom 13.bis 19. März in Salvador treffen.
Ute Dilg-Saßmannshausen rezensiert „Transforming Travel. Realising the potential of sustainable tourism“ von Jeremy Smith.
„Es ist einfacher, touristische Überfüllung zu vermeiden, als sich von ihr zu erholen“ – zu dieser zentralen Erkenntnis kommt die Studie von McKinsey und dem World Travel and Tourism Council.
Dr. Mechthild Rössler, Direktorin des UNESCO-Welterbezentrums, erläutert im Interview, wie die UNESCO mit dem zunehmenden Andrang von Besuchern und Besucherinnen in Welterbestätten umgeht.
In Guanacaste in Costa Rica wird Grundwasser für touristische Zwecke angezapft. Für viele Gemeinschaften wird das Wachstum des Tourismus zu einer Bedrohung ihrer Lebensgrundlagen.
Das Tourismuswachstum im indischen Goa erhöht den Druck auf die öffentliche Infrastruktur und das Konfliktpotenzial zwischen Tourismuswirtschaft und der einheimischen Bevölkerung steigt erheblich.
Inwieweit trägt der Tourismus tatsächlich zur Umsetzung der Sustainable Development Goals bei? Im April 2018 werden über sinnvolle Instrumente zur Umsetzung und Erfolgsmessung diskutiert.
Am 14. und 15. Dezember findet eine Konferenz der "don't look away!" Kampagne in den Haag statt.
Am 30. November lädt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Diskussion, wie Multi-Stakeholder-Foren Handlungsanleitungen und Best-Practice Beispiele zu ihren menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten erarbeiten können, auch im Tourismus.
Der Bericht dokumentiert, wie sich indonesische Gemeinden gegen den Bau von Flughäfen auf ihrem Land wehren - leider nicht immer mit Erfolg.    
Megan Eppler Wood plädiert für eine neue Tourismuspolitik, die sicherstellt, dass erwirtschaftete Mittel auch zum Erhalt des Natur- und Kulturvermögens reinvestiert werden.
Unite the Union und Tourism Concern haben gemeinsam eine Petition gestartet. Darin werden Hotels aufgefordert, die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter zu verbessern.
Die „Landgewinnung“ für einen neuen Flughafen droht einem wertvollen Mangroven-Ökosystem unwiederbringlich die Zerstörung. Anwohner protestieren und fordern zum Unterzeichnen einer Petition auf.
Ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen warnte vor einer massiven Ausweitung des Einsatzes von Biokraftstoffen im Flugverkehr, der zu Lasten von Mensch und Natur geht. Jetzt hat auch die internationale Luftfahrtorganisation ICAO ihre Strategie etwas entschärft.
Der Atmosfair-Airline-Index und die Doktorarbeit von Paul Peeters zeigen deutlich auf, dass es einer drastischen Verkehrswende und eines veränderten Reiseverhaltens in Bezug auf Flugreisen bedarf.
Um den absoluten CO2-Austoß im Tourismus auf Kurs mit dem Pariser Klimaziel zu bringen, fordert Susanne Becken, Professorin für nachhaltigen Tourismus, den Wachstumskurs des Sektors zu hinterfragen.
Im Interview berichten Frances Namoumou aus Fidschi und Pastor Tafue Lusama aus Tuvalu über die Auswirkungen des Klimawandels auf ihren Inseln und ihren Wunsch nach mehr Austausch mit Reisenden.
Wie kann das Thema Kindesschutz und Gewalt an Kindern in den begleitenden Seminaren mit jungen Freiwilligen aufgegriffen und bearbeitet werden? Mit welchen Inhalten und Methoden können Freiwillige auf solche herausfordernde Situationen vorbereiten werden? Welche Handlungsoptionen werden…
Die meisten Entwicklungsländer sehen Tourismus als einen wichtigen Baustein für Entwicklung; trotzdem mangelt es an Bewusstsein für soziale und ökologische Auswirkungen.
Deutschland ist noch meilenweit von einer nachhaltigen Entwicklung entfernt, bilanzieren elf zivilgesellschaftliche Spitzenverbände und fordern Veränderungen von der künftigen Bundesregierung. Ein Kapitel beschäftigt sich mit Tourismus und Wasserknappheit.
Die Mitgliedsstaaten der Welttourismusorganisation (UNWTO) haben am 15. September ein Rahmenabkommen zu Ethik im Tourismus verabschiedet. Sowohl Inhalt und Prozess der Verabschiedung wurden kritisiert.
Reedereien setzen noch immer auf giftiges Schweröl als Kraftstoff, Rußpartikelfilter bleiben auf Kreuzfahrtschiffen die absolute Ausnahme. Einen Gegenentwurf dazu möchte das „Peace Boat“ bieten, das 2020 in See stechen soll.
In einem Positionspapier analysieren Partner von Tourism Watch die Situation der Küstenbewohner und Fischerfamilien, in deren Gemeinschaften es immer wieder zu tourismusbedingten Landrechtskonflikten kommt.
Die Regierung der Malediven setzt auf Urbanisierung und undurchsichtige Megadeals mit ausländischen Investoren. Damit gefährdet sie die Korallenriffe und das fragile ökologische Gleichgewicht und am Ende auch die Basis für den Tourismus.
Immer mehr Plastik landet im Meer – mit erheblichen Auswirkungen auf Tiere, Pflanzen und letztendlich Menschen. Strandreinigungs-Einsätze lösen das Problem nicht, können aber ein wichtiges Element der Bildungsarbeit sein.
Mitchell Lay, Fischer auf der Insel Antigua und einer der Koordinatoren des karibischen Fischerei-Netzwerks erläutert im Interview die zunehmenden Konflikte zwischen Fischerei und Tourismus und die Defizite bei der Beteiligung auf lokaler und internationaler Ebene.
Soweto und Kibera, Rocinha und Dharavi sind heute vielen Menschen auch namentlich ein Begriff. Slums, definiert als „Gebiete relativer städtischer Armut“, sind Teil der touristischen Landkarten in Südafrika und Kenia, Brasilien und Indien. Wie es dazu kam und wie die touristische Inwertsetzung…
Wie sich die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung auf den Tourismus in Städten anwenden lassen, zeigt die Stadt Barcelona in einem „Memorandum“. Angesichts des massiven Widerstands der Wohnbevölkerung gegen den Massentourismus bemüht sich die Stadtverwaltung unter Einbeziehung verschiedener…
„Ohne eine Tourismuswende wird sich unsere Welt nicht fundamental verändern lassen“, so der Tenor einer internationalen Konferenz zivilgesellschaftlicher Akteure und Wissenschaftler Anfang März in Berlin. Mit der Berlin-Deklaration "Transforming Tourism" als zentralem Ergebnis sollen nicht nur…
Ob für den Bau oder Ausbau von Infrastruktur oder Hotelanlagen – in vielen Teilen der Welt werden Menschen im Zuge touristischer Erschließung vertrieben. Oft geschieht dies gegen ihren Willen und ohne angemessene Entschädigung. In Solidarität mit den Betroffenen verleiht die International Alliance…
Während das ’Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung 2017’ an der allgemeinen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt vorbei geht, kommt nun zumindest auf dem Papier Schwung in die Sache. Endlich! – könnte man meinen, doch die Absichten dahinter wirken fadenscheinig.
Straftäter haben grundsätzlich ein Recht auf Privatsphäre während und nach ihrer Strafverfolgung. Doch gerade wenn es um den sexuellen Missbrauch von Kindern auf Reisen und im Tourismus geht, wird dieser Grundsatz zu einem gewissen Grad außer Kraft gesetzt. Im Rahmen der Global Study on Sexual…
„Kommt herein, das Haus ist Eures!” Viele Brasilianer verwenden immer noch diese alte Redewendung, damit sich ihre Gäste wie zuhause fühlen. Eine solche Gastfreundschaft findet man jedoch nicht in Rio de Janeiro oder São Paulo, sondern in den Herzen und Häusern der Menschen abseits des Trubels der…
Privatsphäre ist etwas sehr Persönliches. Für den einen ist es schon ein Eindringen in die Privatsphäre, wenn jemand durch ein Fenster in die Wohnung schaut. Andere leben analog und digital buchstäblich auf der Straße. Privatsphäre hat aber auch rechtliche Dimensionen, gerade im Zeitalter der…
Ob Slums, Townships oder Favelas: benachteiligte Stadtviertel werden immer häufiger von Touristen besucht. Werden solche Ausflüge sozialverantwortlich organisiert, können Bewohner und Touristen gleichsam etwas davon haben, im Sinne von Win-Win-Situationen. Besucher können die Lebensumstände von…
Wir sind die lokale Gemeinschaft von Mothakkara, Wayanad, im südindischen Kerala. Gemeinsam mit Vertretern lokaler Selbstverwaltungen, zivilrechtlicher und gemeindebasierter Organisationen, von politischen Parteien und von Unternehmen haben wir uns vom 24. bis 26.1.2017 in Mothakkara versammelt.…

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