Menschenrechte

Forschungsergebnisse vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung zeigen, dass wieder mehr Deutsche im Globalen Süden Urlaub machen. Detailanalysen zum Reiseziel Türkei geben Aufschluss über die Sensibilität einzelner Gruppen von Reisenden.
Auf www.nicht-wegsehen.net können Reisende Verdachtsfälle und Hinweise auf sexuelle Gewalt gegenüber Kindern melden und aktiv einen Beitrag zum Kindesschutz leisten. Ein neues Video erklärt wie.
Nicht wenige balinesische Frauen gehen sexuelle Beziehungen mit ausländischen Touristen ein. Führen diese zu Schwangerschaften, stehen die Frauen und Kinder am Ende oft allein da. Die Organisation ALIT unterstützt Mütter und Kinder.
Die Tourismusbranche, Kinderrechtsorganisationen und Regierungsbehörden einschließlich der Polizei müssen zusammenarbeiten, um die Gefahren für Kinder, die sich aus einem unkontrollierten Freiwilligentourismus ergeben, anzugehen.
Der internationale Gipfel zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung auf Reisen und im Tourismus fand  Anfang Juni 2018 in Bogota, Kolumbien statt und bot einen guten Anlass, die Wirksamkeit von verschiedensten Kindesschutzmaßnahmen kritisch zu hinterfragen.
Der Erfolg der breit angelegte Kindesschutzstrategie der kolumbianischen Metropole basiert auf innovativen Ansätzen und darauf, alle Akteure der Gesellschaft dauerhaft und nachhaltig in den Kindesschutz einzubinden.
While in industrial countries most of the residential care institutions for children are replaced by alternative child care the number of orphanages increased at tourist hotspots in developing countries. The reason for this is the booming orphanage tourism. In some countries as Cambodia this type…
In Kooperation mit Naturfreunde Internationale lädt der Roundtable Human Rights in Tourism zum Internationalen Symposium „Menschenrechte in der Praxis: Tourismus und die Agenda 2030“ am 28. Juni in Wien ein.
Der Journalist Ronny Blaschke beleuchtet in einer Diskussionsreihe, wie große Sportereignisse Hand in Hand mit der Aushöhlung von Menschenrechten einhergehen. Das Portal "120 Minuten" hat Hintergrundinformationen und Interviews zum Thema zusammengestellt.
Ein Bündnis aus zehn Organisationen möchte unter dem Motto “Fair übers Meer!” eine breitere Öffentlichkeit dafür sensibilisieren, wie es um die Nachhaltigkeit in der Seeschifffahrt bestellt ist.
Unsere neu aufgelegete Studie zeigt, dass sich die Angebote für kurzzeitige Freiwilligendienste in Puncto Nachhaltigkeit und Kinderschutz kaum verbessert haben. Die Studienergebnisse wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion auf der ITB präsentiert.
Fabrizio Barcellona von der Internationalen Vereinigung der Transportarbeiter erläutert im Interview, inwieweit sich die Arbeitsbedingungen an Board von Kreuzfahrtschiffen verbessert haben und wo weiterhin Risiken bestehen.
Die Philippinen zählen zu den führenden Entsendeländern für Arbeitskräfte auf Kreuzfahrtschiffen. Edwin Dela Cruz beschreibt, warum der philippinische Staat wenig Interesse an einer Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen hat.
Der Menschenrechtsaktivist wird für sein Engagement für die Fischerei- und Landrechte der Fischergemeinschaften in Sri Lanka ausgezeichnet.
Am 14. und 15. Dezember findet eine Konferenz der "don't look away!" Kampagne in den Haag statt.
Am 30. November lädt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zur Diskussion, wie Multi-Stakeholder-Foren Handlungsanleitungen und Best-Practice Beispiele zu ihren menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten erarbeiten können, auch im Tourismus.
Unite the Union und Tourism Concern haben gemeinsam eine Petition gestartet. Darin werden Hotels aufgefordert, die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter zu verbessern.
Wie kann das Thema Kindesschutz und Gewalt an Kindern in den begleitenden Seminaren mit jungen Freiwilligen aufgegriffen und bearbeitet werden? Mit welchen Inhalten und Methoden können Freiwillige auf solche herausfordernde Situationen vorbereiten werden? Welche Handlungsoptionen werden…
Die Mitgliedsstaaten der Welttourismusorganisation (UNWTO) haben am 15. September ein Rahmenabkommen zu Ethik im Tourismus verabschiedet. Sowohl Inhalt und Prozess der Verabschiedung wurden kritisiert.
Im Norden und Osten Sri Lankas kommen viele Fischerfamilien durch den Tourismus in große Not. Fischer auf Jaffna werden zusätzlich durch indische Schleppnetzboote und Fischer aus dem Süden Sri Lankas bedroht, die mit oft illegalen Fischereimethoden die Meere plündern.
In einem Positionspapier analysieren Partner von Tourism Watch die Situation der Küstenbewohner und Fischerfamilien, in deren Gemeinschaften es immer wieder zu tourismusbedingten Landrechtskonflikten kommt.
Mitchell Lay, Fischer auf der Insel Antigua und einer der Koordinatoren des karibischen Fischerei-Netzwerks erläutert im Interview die zunehmenden Konflikte zwischen Fischerei und Tourismus und die Defizite bei der Beteiligung auf lokaler und internationaler Ebene.
Soweto und Kibera, Rocinha und Dharavi sind heute vielen Menschen auch namentlich ein Begriff. Slums, definiert als „Gebiete relativer städtischer Armut“, sind Teil der touristischen Landkarten in Südafrika und Kenia, Brasilien und Indien. Wie es dazu kam und wie die touristische Inwertsetzung…
„Ohne eine Tourismuswende wird sich unsere Welt nicht fundamental verändern lassen“, so der Tenor einer internationalen Konferenz zivilgesellschaftlicher Akteure und Wissenschaftler Anfang März in Berlin. Mit der Berlin-Deklaration "Transforming Tourism" als zentralem Ergebnis sollen nicht nur…
Ob für den Bau oder Ausbau von Infrastruktur oder Hotelanlagen – in vielen Teilen der Welt werden Menschen im Zuge touristischer Erschließung vertrieben. Oft geschieht dies gegen ihren Willen und ohne angemessene Entschädigung. In Solidarität mit den Betroffenen verleiht die International Alliance…
Während das ’Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung 2017’ an der allgemeinen Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt vorbei geht, kommt nun zumindest auf dem Papier Schwung in die Sache. Endlich! – könnte man meinen, doch die Absichten dahinter wirken fadenscheinig.
Straftäter haben grundsätzlich ein Recht auf Privatsphäre während und nach ihrer Strafverfolgung. Doch gerade wenn es um den sexuellen Missbrauch von Kindern auf Reisen und im Tourismus geht, wird dieser Grundsatz zu einem gewissen Grad außer Kraft gesetzt. Im Rahmen der Global Study on Sexual…
Paul Miedema, Gründer und Eigentümer von  Calabash Tours in Port Elizabeth und einer der  Pioniere für verantwortlichen Tourismus in Südafrika,  starb Anfang Februar im Alter von 45 Jahren.  Mit dem Calabash Trust als Entwicklungsorganisation  setzte er sich für die Verbesserung der …
In Germany, a National Action Plan for Business and Human Rights is about to be adopted. In our interview, Human Rights Commissioner Bärbel Kofler explains what the German government expects of tourism businesses in terms of human rights related due diligence. The primary objective is to prevent…
Das neue Sympathiemagazin „Menschenrechte verstehen“, herausgegeben vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung, lässt sowohl Betroffene von Menschenrechtsverletzungen als auch Menschenrechtsverteidiger aus unterschiedlichen Kontexten und Regionen zu Wort kommen: Kinder der Verschwundenen aus…
Die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Kontext von Reisen und im Tourismus nimmt weltweit zu, wie die Global Study von ECPAT International zeigt (vgl. TW 83 vom Juni 2016). Für Kinder sind neue Risiken entstanden, sei es durch veränderte Tourismustrends, die Globalisierung von…
Sieben Jahre nach Ende des Krieges in Sri Lanka verletzt das Militär auf der Jaffna-Halbinsel die Menschenrechte systematisch. So lautet der Befund eines Berichts der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz (GfbV) und ihrer Partnerorganisation NAFSO (National Fisheries Solidarity Movement) in Sri…
Zum 10. World Responsible Tourism Day auf dem World Travel Market (WTM) in London standen neben dem Klimawandel, nachhaltiger Entwicklung und Voluntourismus auch aktuelle Herausforderungen zu Menschenrechtsfragen auf der Agenda. Unternehmen müssen Menschenrechte in ihrem Alltagsgeschäft und im…
Die 2011 beschlossenen UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte beschreiben klar und deutlich die Sorgfaltspflichten von Unternehmen. Unternehmen müssen demnach die Risiken und Auswirkungen ihres Handelns untersuchen und sicherstellen, dass weder durch ihr eigenes Verhalten noch durch…
Vom 17. bis 20. Oktober 2016 findet in Quito der Weltsiedlungsgipfel der Vereinten Nationen (Habitat III) statt. Mit einem internationalen Tribunal auf dem parallel zur Habitat-Konferenz geplanten “People‘s Social Forum Resistance Habitat 3“ will die International Alliance of Inhabitants auf…
Welchen Einfluss haben Unternehmen auf die Einhaltung der Menschenrechte und die Umsetzung von Arbeits- und Sozialstandards? Wie kann unternehmerische Verantwortung auf die Entwicklungsprozesse nahöstlicher Staaten und Gesellschaften einwirken? Mit diesen und weiteren Fragen zu den Vorwürfen von…
Nach Schätzungen leben 30 bis 45 Prozent der 2,4 Millionen Waisen und anderen besonders verletzlichen Kinder in Kenia in Kinderheimen oder Waisenhäusern. Die meisten dieser Institutionen werden von Ausländern unterstützt, oft in bester Absicht. Die Unterstützung solcher Institutionen zerstört…
Die Zahl der Kinder, die auf Reisen und im Tourismus sexuell ausgebeutet werden, hat im Laufe der Jahre stark zugenommen und auch die Strategien der Täter haben sich verändert. Mit einer zweijährigen „Globalen Studie zur sexuellen Ausbeutung von Kindern auf Reisen und im Tourismus“ hat das…
Am Kilimandscharo bricht ein Träger beim Wasserholen zusammen. Während einer Fußsafari in Simbabwe wird der Wildhüter von einem Löwen getötet. In etlichen Reiseländern stellt in solchen Fällen die Großfamilie das Versicherungsnetz dar. Denn in Gesellschaften, in denen das Überleben in einer…
Voluntourismus, die Verknüpfung von ehrenamtlichem Engagement und Reisen, erfreut sich seit einigen Jahren wachsender Beliebtheit. Eine Qualitätsdebatte ist dringend nötig, da viele der Angebote erhebliche Defizite in Bezug auf die Auswahl und Vorbereitung der Teilnehmenden, auf Kindesschutz und…
Unter sehr unterschiedlichen Rahmenbedingungen arbeiten „Kabani“ in Indien und „Ger to Ger“ in der Mongolei mit Familien zusammen, die Touristen bei sich aufnehmen und Einblicke in ihren Lebensalltag gewähren. Anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Regionen zeigen Sumesh Mangalasseri von…
Beim Dialogforum Sport und Menschrechte am 10. März von 10 bis 17 Uhr im Haus des Sports in Wien diskutieren erstmals internationale NGO-Aktivisten und Wissenschafter mit Vertretern des österreichischen Sports und politischen Entscheidungsträgern über die Förderung von Menschenrechten im und durch…
Im Rahmen ihrer Erklärvideo-Serie haben die Naturfreunde Internationale – Respect gemeinsam mit ECPAT Österreich den neuen Kurzfilm „Kinderschutz im Tourismus“ herausgegeben. Die Rechte von Kindern werden nach wie vor in vielen Ländern missachtet und kein geringer Anteil der Verstöße findet im…
„Eine Jurte ist das schönste Hotel, das man sich vorstellen kann“, sagt der auf Deutsch schreibende mongolische Schriftsteller Galsan Tschinag in einem Interview im neuen Sympathiemagazin „Mongolei verstehen“. In einem Land mit wenigen touristischen Highlights nach herkömmlichem Muster sind es die…
Die Ausbeutung burmesischer Migrantinnen und Migranten scheint in den thailändischen Tourismus-Hotspots Khao Lak und Phuket an der Tagesordnung zu sein. Darauf deuten die Ergebnisse einer Recherche für die schwedischen Organisationen Schyst Resande und Fair Action hin. Für den Bericht “No Holidays…
Balis biologische und kulturelle Vielfalt ist zunehmend vom Massentourismus bedroht. 2013 wurde ein großräumiges Projekt initiiert, im Zuge dessen künstliche Inseln samt Hotel- und Freizeitanlagen vor der Küste Balis errichtet werden sollen (vgl. TW 77, Dezember 2014). Als eine Form des Protests…
Aus Indien und Mexiko stammen die diesjährigen Gewinner des TO DO! Wettbewerbs für sozialverantwortlichen Tourismus 2016, den der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung e. V. seit 1995 jährlich ausschreibt. Einer der Preise geht an „Kabani“ im südindischen Bundesstaat Kerala. Mit einer…
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat im November 2015 das Jahr 2017 zum „International Year of Sustainable Tourism for Development“ erklärt. In der Entscheidung nehmen die Vereinten Nationen Bezug auf den Rio+20-Gipfel.
Die Reisebranche hat ein enormes Potenzial, auf die Einhaltung der Rechte von Kindern positiven Einfluss zu nehmen. Damit dieses Potenzial den Kindern in Urlaubsregionen zu Gute kommt, braucht es gebündelte Anstrengungen auf Seiten der Unternehmen. Dazu gehört es, zu analysieren und zu verstehen,…
Ein Urlaubsort mit diversifizierter Wirtschaftsstruktur und einer sorgsam geplanten Wertschöpfungskette kann Frauen die Chance auf einen fairen Anteil an der touristischen Entwicklung eröffnen. Das gilt auch in armen ländlichen Gegenden in der Türkei, wo der Verband Yeşil Valiz mit Männern und…

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