Tourism Watch Nr. 98 zu Fliegen und Klimagerechtigkeit

Dunkle Wolken und Flugzeug
© Brot für die Welt - Michael Lindner
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In Bezug auf Flugverkehr ist Anpacken und nicht Wegducken angesagt: Jeder vermiedene Flug ist ein wichtiger Beitrag zum aktiven Klimaschutz. Der Globale Norden fliegt immer noch überproportional viel. Deshalb schauen wir in dieser Ausgabe stärker als sonst in die eigenen Gefilde und beleuchten wie Reisende, Tourismuswirtschaft und Politik weniger Fliegen möglich machen können. Darüber hinaus blicken wir nach Indien, dem weltweit am stärksten wachsenden Flugreisemarkt, und zeigen, wie Tourismusakteure in Peru Verantwortung übernehmen. Mehr

Aktuell 65: Vertreibung aus dem Paradies

Insel
© Brot für die Welt
Publikation
Neues Papier zu Landraub und Verdrängung durch Tourismus

Immer wieder wird der Tourismus als Motor für nachhaltige Entwicklung und wirksames Mittel zur Armutsbekämpfung gepriesen. Sein enormer Land- und Ressourcenverbrauch wird jedoch viel zu selten berücksichtigt. Dabei bedroht er die Rechte der lokalen Bevölkerung auf ihr Land und ihren Zugang zu überlebenswichtigen Ressourcen wie Wasser, Forst- oder Weideland. Mehr

Flaggen
© viventura
Dossier

Agenda 2030 und Tourismus

Nachhaltiger Tourismus wird insgesamt vier Mal in der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung explizit genannt. Das betont nicht nur die globale Bedeutung des Sektors, sondern verpflichtet dazu, das heute weit verbreitete Tourismusmodell grundlegend zu verändern.
Inseln im Pazifik
© Sabine Minninger / Brot für die Welt
Dossier

Klimagerechtigkeit im Tourismus?

Acht Prozent der globalen Emissionen klimaschädlicher Treibhausgase – also fast jede 12. Tonne - entstehen im Tourismus. Der Löwenanteil davon entsteht bei der An- und Abreise, vor allem beim Fliegen.
Mädchen am Strand
© Lohnes / Brot für die Welt
Dossier

Alles was Recht ist! Menschenrechte im Tourismus

Menschenrechtsverletzungen im Tourismus sind an der Tagesordnung. Sei es durch ausbeuterische Arbeitsbedingungen in Hotels, die Vertreibung ganzer Dörfer für den Bau von Flughäfen oder die sexuelle Ausbeutung von Kindern durch Reisende. Regierungen und Tourismusunternehmen müssen die Menschenrechte vollumfänglich respektieren, schützen und gewährleisten.
spielende Schulkinder
© Marko Priske / Brot für die Welt
Dossier

Voluntourismus: Soziales Engagement „All Inclusive“?

Bei einem Hilfsprojekt mitarbeiten oder Englisch unterrichten - viele Menschen möchten im Urlaub Gutes tun. Immer mehr Anbieter entdecken das lukrative Geschäftsfeld Reisen und „Helfen“. Doch oft schaden diese kurzzeitigen, kommerziellen Angebote mehr als sie helfen.
Veranstaltung

Luftverkehr der Zukunft

Auf dem UBA Forum mobil & nachhaltig am 5. und 6. November werden Lösungsansätze und -konzepte diskutiert, wie die Emissionen im Flugverkehr reduziert werden können.
Artikel

Indien hebt ab

Indischer Flughafen
© Andreas Jäger
Für die indische Oberschicht und Teile der wachsenden Mittelschicht ist das Fliegen inzwischen selbstverständlich geworden. Nun will die Regierung es auch für weniger Betuchte erschwinglich machen.

Zitat des Monats

Ryanair stieß in 2018 9,9 Milliarden Tonnen CO2 aus. Damit gehört die Airline zu den zehn größten Emittenten Europas. Nur Kohlekraftwerke verursachten mehr Emissionen.

Transport and Environment

Artikel

Flugverkehr besteuern

Flughafengebäude in Frankfurt
© Brot für die Welt - Lohnes
Bill Hennings ordnet die aktuellen politischen Debatten innerhalb der EU ein und fordert konkrete Maßnahmen, um die Klimawirkungen des Flugverkehrs drastisch zu reduzieren.
Artikel

Flug exclusive

asiatischer Zug
© Robert Wenzel
Die beliebtesten Auslandsreiseziele der Deutschen befinden sich allesamt im Mittelstreckenbereich und bieten Anreisemöglichkeiten jenseits des Luftverkehrs. Was können Reiseveranstalter also tun, um Gäste ohne Flug ans Ziel zu bringen?
Artikel

Warum wir uns fürs Fliegen schämen sollten

Leere Flugzeugsitze und Notausgang
© Adobe Stock - Ilona
Fliegen ist die Aktivität einer kleinen globalen Elite - und sie verursacht erhebliche Mengen an klimaschädlichem CO2. Es wird Zeit, dass jeder Einzelne Verantwortung übernimmt, findet Stefan Gössling.
Artikel

Geteilte Verantwortung

Regenwald und Nebel
© Brot für die Welt - Helge Bendl
Peruanische Klimaschutzinitiativen und Tourismusunternehmen setzen ihr wachsendes Bewusstsein für den Klimawandel in konkretes Handeln um.

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