25.1.23: Koloniale Kontinuitäten im Tourismus

Online-Seminar mit Beispielen aus Gambia und Sri Lanka

Gezeichnetes Gesicht mit Farbablösungen
© Bekky Bekks_unsplash
Veranstalter
GATE - Netzwerk, Tourismus, Kultur e.V. and Tourism Watch bei Brot für die Welt

Anstatt Unabhängigkeit durch Arbeits- und Einkommensmöglichkeiten für ehemalige Kolonien zu bringen, hat der Tourismus oft neue neokoloniale Abhängigkeiten geschaffen und trägt bis heute zur Verfestigung rassistischer Strukturen bei. 

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe  "Diskriminierung, Rassismus und Neokolonialismus im Tourismus" von GATE e.V. wollen wir uns mit "Kolonialen Kontinuitäten im Tourismus" auseinandersetzen. Anhand von Beispielen aus Sri Lanka und Gambia wollen wir diskutieren, wie sich die Kolonialzeit und ihr Erbe auf den heutigen Tourismus auswirkt. Denn bis heute finden wir in Reisekatalogen, auf Reiseblogs oder unterwegs während der Reise Facetten klischeegetriebene und rassistische Darstellungen der Gastkultur. Dazu gehört die Aneignung fremden Landes, die Kommerzialisierung indigener Kultur oder die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit, ohne vom Leid zu erfahren, das durch den kolonialen Seehandel und die Sklaverei verursacht wurde.

Das Seminar findet auf Englisch statt.
 

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