Peru: “Cusco verkauft man nicht, Cusco verteidigt sich“

Mit Streiks und massiven Protesten in der Andenstadt Cusco reagierten mehrere Tausend Demonstranten, unterstützt von der Regionalverwaltung, auf ein vom peruanischen Kongress verabschiedetes Gesetz, das den Bau neuer Hotels und Restaurants in der Nähe von archäologisch und historisch wertvollen Stätten erleichtern soll.

Kritiker befürchten, dass das peruanische Kulturgut dadurch Schaden nehmen werde. Außerdem kritisieren sie, dass die neue Regelung ausländische Investoren begünstigen würde, die sich auf Kosten des peruanischen Kulturerbes bereichern. Die Demonstranten blockierten wichtige Zufahrtsstraßen, unter anderem nach Machu Picchu. Auch der Bahnverkehr von Cusco nach Aguas Calientes wurde unterbrochen, von wo aus täglich Hunderte von Touristen die berühmten Inka-Ruinen besuchen.

-ck-

(851 Anschläge, 12 Zeilen, März 2008)

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