Newsletterarchiv

Nr. 83 Sicherheit im Tourismus (06/2016)

Sicherheit ist mehr als die Abwesenheit von Terror, auch wenn die Diskussionen rund um die Fußball-Europameisterschaft und vor den bevorstehenden Sommerferien einen anderen Eindruck erwecken. Reiseveranstalter sprechen in diesen Tagen von einem „subjektiven Unsicherheitsgefühl“ und wollen damit deutlich machen, dass die Angst vermutlich größer sei als die reale Gefahr. Politiker und …

Nr. 82 Frauen- und Kinderrechte im Tourismus (03/2016)

Entwicklungsmotor Tourismus? Reisen für die „Eine Welt“? No gestellt. Sie belegt diese mit zum Teil dubiosen Zahlen, die zwar die Ausgaben der Reisenden nennen, nicht aber die hohen Ausgaben der Reiseländer selbst. Mit Infrastruktur und Tourismuswerbung, Steuererleichterungen und Subventionen versuchen sich arme Volkswirtschaften gegen noch ärmere Länder auf dem globalen Reisemarkt zu behaupten …

Nr. 81 Klima (12/2015)

Viele Deutsche – ob mit oder ohne Migrationshintergrund, hier geboren oder anderswo - sind es gewohnt, als Touristen Gast zu sein. Dass sie auch häufig Gastgebende sind, beweisen die Statistiken der globalen Tourismuszähler, bei denen Deutschland regelmäßig einen der vorderen Plätze belegt. Viele Menschen hierzulande zeigen seit Monaten, wie Gastfreundschaft auch außerhalb des Tourismus aussieht …

Nr. 80 Globale Trends, globale Herausforderungen (09/2015)

„Eine Milliarde Touristen – eine Milliarde Möglichkeiten“ ist das Motto des diesjährigen Welttourismustages am 27. September. Während die Welttourismusorganisation (UNWTO) Rekordzahlen feiert und weiterhin ein vermeintliches Recht auf Tourismus proklamiert, verweigern viele europäische Staaten Flüchtlingen das wesentlich grundlegendere Recht auf Asyl. Willkommen ist, wer Geld hat und es im Urlaub …

Nr. 79 CO2-Kompensation und Waldschutz (06/2015)

"Solidaritätstourismus“ hat zurzeit Hochkonjunktur: Nach dem feigen Attentat auf das Museum Bardo in Tunis im März scheint es en vogue zu sein, Solidarität durch Tourismus zu zeigen. „Jetzt erst recht!“ oder „Buchen hilft!“ lauten einige der ungezählten Aufrufe in sozialen Netzwerken. Am Beispiel Tunesien zeigt sich aber auch, dass Solidarität auf der einen Seite und unsicherheitsbedingte …

Nr. 78 Tourismusboom nach Konflikten und Naturkatastrophen (03/2015)

In dieser Ausgabe schauen wir unter anderem nach Sri Lanka, Myanmar und Indien und stellen aktuelle Recherchen aus diesen boomenden Reiseländern vor. Besonderes Augenmerk legen wir auf die Folgen des Tourismus für die Fischer. In südasiatischen Gesellschaften sind sie oft besonders benachteiligt. Ihre Kultur, ihr Lebensstil und ihr gemeinschaftlicher Zusammenhalt sind sehr eng mit ihrem Leben an …

Nr. 77 Religion im touristischen Alltag (12/2014)

Es ist wohl einer der fundamentalsten Widersprüche der Moderne: je mehr das Religiöse aus unserem Alltag verdrängt wird, desto größer wird die Nachfrage danach im Urlaub. In der touristischen Kommunikation wird dann nicht mehr von Religion gesprochen, sondern von Spiritualität und „New Age“. Viele der Achtsamkeitsangebote und Besichtigungen von heiligen Stätten haben mit Religion allerdings so …

Nr. 76 Armutsbekämpfung durch Tourismus (09/2014)

Der Tourismus gilt oft als entwicklungspolitisches Schönwetterthema, mit Projekten, die quasi automatisch zur Reduzierung von Armut beitragen. Wenn die Tourismusinitiativen darüber hinaus noch von den Menschen vor Ort selbst getragen werden, scheinen alle Voraussetzungen für ökonomische und soziale Entwicklung gegeben zu sein. Doch ist dem wirklich so?


Unsere Artikel über China und Namibia …

Special Issue on Agrofuels and Climate Change

What is it that fuels tourism? Is it curiosity, wanting to experience other cultures and unspoilt nature, getting away from daily routines, or is it just the bad weather back home? Everyone will have his or her own answers. But frankly, isn‘t it also modern and affordable transport that has made travelling so attractive?


We want to take a closer look at what fuels aircraft and especially what …

Nr. 75 Mega-Sportevents (06/2014)

Die Welt schaut nach Brasilien – und das nicht erst seit dem Anpfiff zur Fußball-WM 2014. Bereits vorher hat die Weltöffentlichkeit die Proteste der Menschen wahrgenommen, die kaum selbst eine Eintrittskarte erwerben können, aber fürchten, dass sie die Last des Großereignisses schultern müssen. Sei es durch Verteuerungen oder Vertreibungen und Segregation im Zuge von Stadtverschönerungs- oder …

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