Zwischen Vater Himmel und Mutter Erde

Sympathiemagazin „Mongolei verstehen“

„Eine Jurte ist das schönste Hotel, das man sich vorstellen kann“, sagt der auf Deutsch schreibende mongolische Schriftsteller Galsan Tschinag in einem Interview im neuen Sympathiemagazin „Mongolei verstehen“. In einem Land mit wenigen touristischen Highlights nach herkömmlichem Muster sind es die imposanten Landschaften mit ihren stark naturverbunden lebenden Menschen und Tieren, die für Reisende einen besonderen Reiz ausmachen. Das Land ist prädestiniert für Abenteuer und Begegnungen. Doch auch in der weiten Steppe hat die Moderne Einzug gehalten.

Immer mehr Nomaden fahren heute Auto oder Motorrad und sind dank Solarstrom und Satelliten-TV mit der Welt vernetzt. Viele junge Leute zieht es ins Ausland oder in die boomende Hauptstadt Ulan Bator. Das neue Mongolei-Heft, redaktionell betreut von Wolfgang Luck, beschreibt die Veränderungen in der mongolischen Gesellschaft und die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse besonders ausführlich. Es zeigt auch die Kluft zwischen traditionell schonender Ressourcennutzung und dem Rohstoffboom, von dem vor allem internationale Konzerne profitieren – auf Kosten der Umwelt und der Nachhaltigkeit.

Weitere Informationen:www.sympathiemagazine.de

-ck-

(1.157 Zeichen, März 2016, TW 82)

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