Zwischen Politik und Alltag

Sympathiemagazin „Israel verstehen“

Besetzte und Besatzer, David und Goliath – die Rollenverteilung im Heiligen Land scheint klar zu sein, und doch sind die Konflikte und Krisen, die die Region nicht zur Ruhe kommen lassen, alles andere als leicht zu durchschauen. Unter der Redaktion von Katharina Amling haben deutsche und einheimische Autorinnen und Autoren die Herausforderung angenommen, Israel zu verstehen – und sympathisch zu vermitteln. Es ist kein einfaches Unterfangen, angesichts der hochkomplexen Problemlagen, die den israelisch-palästinensischen Konflikt so schwer lösbar und Annäherungen zwischen Israelis und Palästinensern so schwierig machen. Kontrovers diskutierte Themen wie Trennwall und Siedlungsbau im Westjordanland werden im Magazin von beiden Seiten beleuchtet.

Doch das Heft vermittelt nicht nur Einblicke in die politische Dynamik, sondern auch in den ganz normalen Alltag eines Landes, dessen Bevölkerung seit 60 Jahren nicht in Frieden lebt. Dabei bleibt natürlich auch nicht ausgespart, was Israel für Besucher so anziehend macht. Zum Beispiel Jerusalem, die „Stadt aus Gold“ und heilige Stätte dreier Religionen, die seit jeher Touristen in Scharen anlockt. Es ist aber auch eine geteilte Stadt, in der jüdische von arabischen Vierteln durch Sicherheitskontrollen abgeschirmt sind.

„Israel und die Israelis besser zu verstehen ist nur möglich, wenn man sich gleichzeitig auch mit Palästina und den Palästinensern beschäftigt“, heißt es im Vorwort zur Neufassung von „Israel verstehen“. Das Heft ergänzt sich mit dem Sympathiemagazin „Palästina verstehen“, das 2014 erschienen ist.

Weitere Informationen: www.sympathiemagazine.de

-ck-

(1.576 Zeichen, März 2015, TW 78)

 

Stichworte: