Von Göttern und Gurus

Sympathiemagazin "Hinduismus verstehen"

Kühe sind heilig? Hindus sind Vegetarier? "Im Hinduismus findet sich für nahezu alles auch sein Gegenteil", schreibt Redakteur Rainer Hörig im neuen Sympathiemagazin "Hinduismus verstehen". Die Autoren und Autorinnen nehmen ihre Leser mit auf eine horizonterweiternde Reise, zum Beispiel zur Kumbh Mela, dem riesigen Pilgerfest in Allahabad, oder in die heilige Stadt Varanasi. Sie greifen Klischees und Widersprüche auf und eröffnen spannende Einblicke in die hinduistische Glaubenspraxis zwischen Tradition und Moderne. Dabei wird die Anpassungs- und Wandlungsfähigkeit einer der größten Weltreligionen deutlich, und die Offenheit, mit der auch fremde Glaubensinhalte leicht in das weite, eigene Gedankengebäude integriert werden.

Der Hinduismus ist insbesondere in Indien beheimatet und durchdringt große Teile des Alltagslebens. Doch auch in Nepal und auf der indonesischen Insel Bali ist er verwurzelt. Viele Hindus leben zudem in der Diaspora und haben z.B. in London und im nordrhein-westfälischen Hamm beeindruckende Tempel errichtet. Das neue Heft will Sympathie wecken, spart jedoch auch problematische Aspekte wie Hindunationalismus, Mitgiftmorde und Kastensysteme nicht aus.

Weitere Informationen: www.sympathiemagazin.de

-ck-

(1.186 Zeichen, 15 Zeilen, September 2013)

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