Voluntourismus - Wie lassen sich Kinder in touristischen Zielgebieten besser schützen

Aufzeichnung der Veranstaltung online verfügbar

Voluntourismus erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Jedes Jahr buchen schätzungsweise 25.000 Menschen allein in Deutschland erlebnisorientierte Freiwilligeneinsätze im globalen Süden, die oft nur einige Wochen dauern und kommerziell angeboten werden.

Die neu aufgelegte Studie „Vom Freiwilligendienst zum Voluntourismus“ betrachtet 50 solcher Angebote im deutschsprachigen Raum. In Bezug auf Kindesschutz und Nachhaltigkeit zeigen die Programme in den letzten Jahren kaum Verbesserungen, wie ein Vergleich mit den Rechercheergebnissen von 2015 zeigt. Die Herausgeber ECPAT Deutschland, Brot für die Welt und der Arbeitskreis Tourismus und Entwicklung bedauern, dass so die Potentiale für nachhaltige Entwicklung vor Ort und globales Lernen nicht entfaltet werden können und Kinderrechte zu oft auf der Strecke bleiben. Nähere Informationen finden Sie in unserer Pressemitteilung. Die Studie kann auf deutsch und englisch kostenlos heruntergeladen werden. Druckexemplare können hier bestellt werden.

Die Studienergebnisse wurden auf einer von ECPAT Deutschland veranstalteten Podiumsdiskussion zum Thema "Voluntourismus - Wie lassen sich Kinder in touristischen Zielgebieten besser schützen?" auf der ITB im März 2018 vorgestellt. Das Panel gibt einen Einblick, wie es um die Nachhaltigkeit von Voluntourismus-Angeboten, Projektbesuchen und Freiwilligenarbeit in Kinderheimen und Schulen steht, und informiert über Best-Practice Ansätze für mehr Kindesschutz im Tourismus. Die Video-Aufzeichnung des englischsprachigen Panels finden Sie hier.

 

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