Tourismus und indigene Gemeinschaften

„Tourismus – Fluch oder Segen?“ so lautet das Thema der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift der Gesellschaft für bedrohte Völker, pogrom. Darin wird berichtet, wie verschiedene indigene Völker mit den wachsenden Herausforderungen des Tourismus umgehen – zum Beispiel vom Kampf der Moken, ihre Identität als Seenomaden vor Myanmars Küsten in Zeiten touristischer Entwicklung zu bewahren oder über die australischen Anstrengungen den Verkauf von Plagiaten traditionellen Kunsthandwerks der Aboriginal People und Torres-Strait-Insulaner an Touristen zu unterbinden. Beispiele aus den USA und Panama zeigen jedoch auch, wie der Tourismus zur Sicherung der Lebensgrundlagen und zum Schutz der kulturellen Identität von indigenen Gemeinschaften beitragen kann. Kann man heute noch guten Gewissens in die Türkei reisen? Experten wägen pro und contra eines Reiseboykotts ab.

bedrohte völker- progrom Nr. 306 (3/2018). 68 Seiten. ISSN 0720-5058
Preis 4,60€. Einige Artikel sind als kostenlose Leseprobe online verfügbar unter: https://www.gfbv.de/de/informieren/zeitschrift-bedrohte-voelker-pogrom/306-tourismus-fluch-oder-segen/

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