Sympathie statt Vorurteile

Sympathiemagazin "Islam verstehen"

Viele islamisch geprägte Länder sind auch beliebte Urlaubsländer. Gleichzeitig leben allein in Deutschland, Österreich und in der Schweiz knapp fünf Millionen Muslime. Mit der komplett überarbeiteten Neuausgabe des Sympathiemagazins "Islam verstehen" eröffnet der Studienkreis für Tourismus und Entwicklung Einblicke in die Vielfalt islamischer Lebenswelten. Drei Themen ziehen sich wie rote Fäden durch das neue Heft: Vorurteile gegenüber Muslimen, die Wahrung der Menschenrechte und die Rolle der Frau. Dabei wird deutlich: Diskriminierung entspringt nicht dem Koran, sondern unterschiedlichen Rechtstraditionen. Vieles, was mit dem Islam in Verbindung gebracht wird, findet sich im Koran nicht wieder.

Redakteurin Hamida Behr hat Islamwissenschaften studiert und spart auch drängende Debatten um Freiheit und Rechtsstaatlichkeit im Islam nicht aus. Verschiedene Autorinnen und Autoren erklären, dass Islam nicht gleich Islamismus ist, was man unter "halal" versteht und wie christlich-islamischer Dialog gepflegt werden kann. "Dialog ist erfolgreich, wenn man offen ist für unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Wahrheit", schreibt die bekannte Imamin Halima Krausen. Und: "Persönliche Begegnungen sind eine Chance, Vorurteile zu überdenken und Andersartigkeit schätzen zu lernen."

Weitere Informationen und Bezug: www.sympathiemagazin.de

-ck-

(1.288 Zeichen, Dezember 2014, TW 77)

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