Nr. 16 (Okt. 1999)

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,

wie einige von Ihnen bereits wissen, hat es im Büro von Tourism Watch personelle Veränderungen gegeben. Martin Stäbler ging als Fachstellenleiter in den wohlverdienten Ruhestand. Er wird uns jedoch auch weiterhin verbunden bleiben. Leider ist er sehr schwer erkrankt. Mit Gedanken und guten Wünschen begleiten wir ihn.

Sein Nachfolger bin ich, Heinz Fuchs, 43 Jahre alt und von Haus aus Diplom Religionspädagoge und Jugendarbeiter. Nach einigen Jahren als Jugendreferent in der Nordpfalz habe ich fast 10 Jahre den Arbeitsbereich „Freizeiten-, Internationale Jugendarbeit und Entwicklungsbezogene Bildung“ im Landesjugendpfarramt der Evangelischen Kirche der Pfalz geleitet - war sozusagen u. a. ein Non-Profit-Veranstalter von Kinder- und Jugendreisen. Mit Evi C. Leibfritz als Sachbearbeiterin und Margot Wörz als Sekretärin ist das „TW-Team“ jetzt wieder komplett.

Der vorliegende TourismWatch enthält mal wieder ein Schwerpunktthema. Ich, Ludmilla Tüting, beleuchte darin die nahezu unbekannten esoterischen und okkulten Wurzeln der heutigen Rassenideologie, die sich vor rund 100 Jahren durch "internationale Zusammenarbeit" entwickelte. Seit Jahren beobachte ich fassungslos die zeitweise täglichen Angriffe und Überfälle auf Migranten, Deutsche ausländischer Herkunft und Asylbewerber. Auch zahllose Besucher und Touristen aus Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika blieben davon nicht verschont. Ich habe mehrfach (kollektive) Feindseligkeit und offenen Rassenhaß gegenüber ausländischen Gästen in Berlin und Ostdeutschland miterlebt. Selbst wenn die Besucherzahlen steigen: Es gibt keine Daten darüber, wieviele Touristen und Geschäftsleute aus Angst vor braunen Gewalttätern nicht mehr nach Deutschland kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Fuchs Ludmilla Tüting

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