Herman Kumara erhält den „TO DO Award Human Rights in Tourism“

Der international anerkannte Menschenrechtsverteidiger und Leiter des "National Fisheries Solidarity Movement" (NAFSO), Herman Kumara, wird dieses Jahr mit dem TO DO Award Human Rights in Tourism ausgezeichnet. Er setzt sich u.a. für die Anerkennung der traditionellen Fischerei- und Landrechte und eine stabile ökonomische und soziale Entwicklung der Fischergemeinschaften ein. Kumara selbst versteht sich als Brückenbauer zwischen diesen Ethnien und Religionen und sucht dazu immer wieder das Gespräch mit internationalen Stakeholdern.

"Die Tourismusstrategie der Regierung missachtet die Rechte der Einheimischen und entzieht ihnen die Lebensgrundlagen", so Herman Kumara. Er stellte multiethnische Recherche-Teams zusammen, die im Gespräch mit betroffenen Fischern die Fakten aus deren Sicht zutage förderten. Diese sind allzu oft von der rasanten Tourismusentwicklung überfordert und in ihrer Existenz bedroht. Kumara: "Ziel unserer Arbeit ist eine gedeihliche Koexistenz im Sinne eines Tourismus, der allen Nutzen bringt und der keine Menschenrechte verletzt."

Der Preis wird 2018 bereits zum zweiten Mal verliehen und vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung in Kooperation mit dem Roundtable Human Rights in Tourism sowie Studiosus Reisen München ausgelobt. Die Preisverleihung findet am 8. März 2018 ab 16:30 Uhr im Rahmen der ITB in Berlin statt.

Weitere Informationen: http://studienkreis.org/index.html

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