Aktuelles

Den politischen Entscheidungsträgern ist es bisher nicht gelungen, die  Emissionen aus dem internationalen Flugverkehr zu reduzieren. Dennoch weckt der Flugverkehr verstärkt Interesse als „frische" Quelle für die Klimafinanzierung. Der Flugverkehr bietet vielfältige Möglichkeiten für die Finanzmittelgenerierung, durch die Einbindung der Emissionen in den Emissionshandel, die Besteuerung von Kerosin und/oder die Einführung einer Ticketabgabe.

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Bericht zur Veranstaltung "Klimagerechtigkeit und Tourismus"

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(Bonn, 08.07.2010) Anlässlich der Klimaverhandlungen in Bonn im Juni 2010 hat die Podiumsdiskussion "Klimagerechtigkeit und Tourismus - Mythen rund um Tourismus und Klimapolitik" stattgefunden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahrestreffens des Europäischen Tourismusnetzwerkes statt.
Der Bericht zu dieser Veranstaltung steht hier in englischer Sprache als Download bereit.

Boykott

Gewerkschaften rufen zum Burma-Boykott auf

Reisende mögen von Reisen nach Burma absehen, Reiseveranstalter ihre Reiseangebote nach Burma streichen sowie Fluggesellschaften ihre Flüge nach Burma aussetzen, heißt es im Boykottaufruf des Europäischen gewerkschaftlichen Verbindungsausschuss für Tourismus (European Trade Union Liaison Committee on Tourism – ETLC), der Ende Oktober in Portimão, Portugal, veröffentlicht und dort den Teilnehmenden des Europäischen Tourismus Forums ausgehändigt wurde.

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Urlaub und Menschenrechte

"Bewusst reisen – Urlaub und Menschenrechte" war Inhalt eines Pressehintergrundgesprächs am 14. August, zu dem der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Günter Nooke, eingeladen hatte.

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Burma

Die "Burma Campaign UK" verstärkt ihren Boykott-Aufruf von Urlaubsreisen nach Burma mit dem Aufruf "I'm Not Going". Dazu schaltete sie die neue Website www.imnotgoing.com, auf der unterzeichnet werden kann.

Botswana und "Zentraler Kalahari Wildpark" - Proteste vor der ITB

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Unruhe auf den Malediven

Die offiziell als Republik bezeichneten Malediven, Traumurlaubsziel für viele, machen seit 2003 negative Schlagzeilen. Neueste Ereignisse und Enthüllungen werfen dunkle Schatten auf das Inselparadies – der Schein von exotischen, palmengesäumten Stränden und Luxusressorts trügt. In diesem Sommer gärte es erneut.

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Nach dem Besuch einer Delegation auf den Malediven beschloss das Europa-Parlament am 16. September, alle nicht-humanitäre Hilfe sofort zu stoppen und Regierungsmitgliedern keine Einreise in die EU zu gestatten. "Wir können nicht länger eine Diktatur unterstützen, die die Sahne des Tourismuskuchens einstreicht und im Ausland versteckt", so einige der Abgeordneten. Touristen wird nahegelegt, sich über dieMenschenrechtslage zu informieren.

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Eine Erwiderung auf den Beitrag "Burma: Diskussion um Boykott-Aufruf. Tourismuskritiker im Dienst der Reise-Industrie?" TourismWatch Nr. 33

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Tourismuskritiker im Dienst der Reise-Industrie?

Tourismuskritiker im Dienst der Reise-Industrie?
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Außer der Lauda Air (Austrian Airlines/AUA) fliegt derzeit keine europäische Fluggesellschaft von Europa nach Burma. Die AUA bedient seit November die Strecke Wien - Rangoon und bereits etwas länger die Route Mailand - Rangoon. Deshalb dehnt die "Burma Campaign Austria" ihren Boykottaufruf gegen die burmesische Militärdiktatur auf die AUA aus, da "die Erlöse aus dem Tourismus direkt dem Erhalt der Militärdiktatur dienen".

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Dürfen Fernreiseziele boykottiert werden?

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) rufen immer wieder zum Boykott von Ländern auf, in denen Menschenrechte verletzt werden, allen voran Burma. Dazu Regina Spöttl, Regionalbeauftragte Naher Osten von amnesty international (ai):

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Während der burmesische Generaldirektor für Hotels & Tourismus, Khin Maung Latt, sich bemüht, das schlechte Image seines Landes "zu zerstören" und den Tourismus anzukurbeln, rufen Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) unverändert zum Boykott der Militärdiktatur auf. In England verschärfte die tourismuskritische Gruppe "Tourism Concern" gemeinsam mit der "Burma Campaign" ihre Aktionen. Sie fordern den Weltmeister für Alternativreiseführer, den australischen Verlag Lonely Planet, auf, seinen (englischsprachigen) Burma Guide vom Markt zu nehmen.

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