Aktuelles

Den politischen Entscheidungsträgern ist es bisher nicht gelungen, die  Emissionen aus dem internationalen Flugverkehr zu reduzieren. Dennoch weckt der Flugverkehr verstärkt Interesse als „frische" Quelle für die Klimafinanzierung. Der Flugverkehr bietet vielfältige Möglichkeiten für die Finanzmittelgenerierung, durch die Einbindung der Emissionen in den Emissionshandel, die Besteuerung von Kerosin und/oder die Einführung einer Ticketabgabe.

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Bericht zur Veranstaltung "Klimagerechtigkeit und Tourismus"

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(Bonn, 08.07.2010) Anlässlich der Klimaverhandlungen in Bonn im Juni 2010 hat die Podiumsdiskussion "Klimagerechtigkeit und Tourismus - Mythen rund um Tourismus und Klimapolitik" stattgefunden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahrestreffens des Europäischen Tourismusnetzwerkes statt.
Der Bericht zu dieser Veranstaltung steht hier in englischer Sprache als Download bereit.

Arbeitsbedingungen

Für die einen ist es Luxustourismus, für die anderen die Hölle: Kreuzfahrtschiffe, auf denen ein großer Teil der Besatzung zu Bedingungen arbeitet, wie sie sonst vor allem aus den berüchtigten Sonderwirtschaftszonen Asiens bekannt sind. In Anlehnung an die Erfahrungen mit solchen "Sweatshops" setzen sich die Internationale Transport­arbeiterföderation (ITF) und Menschenrechtsinitiativen für bessere Bedingungen auf den "Sweatships" ("Schwitzschiffen") ein.

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Die Schattenseiten des Kreuzfahrtbooms

"Lassen Sie den Spaß beginnen" - mit diesem Werbespruch füllt einer der größten Kreuzfahrtanbieter seine "Fun Ships". Carnival Cruise Lines weiß, was die Kunden suchen. Doch spätestens am Eingang der Mannschaftsunterkünfte unterhalb der Wasserlinie des Schiffes hört auf den "Fun Ships" der Spaß auf. Denn hier leben oft dicht gedrängt in Doppelkabinen bis zu eintausend Mitarbeiter des Hotel- und Restaurantbetriebs, die unermüdlich 24 Stunden am Tag im Schichtdienst für das körperliche Wohl und den "Spaß" der Kreuzfahrer schuften.

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Tourismus am Kilimandscharo

Szenen wie aus dem Film "Jenseits von Afrika": Ähnlich wie einst Karen Blixen und David Livingston sitzen Touristen in den Camps am Kilimandscharo in 4.600 m Höhe an Tischen und Stühlen in mannshohen Zelten und essen gerade zubereitete Gerichte aus frischem Gemüse und Früchten.

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Drei Fragen an Andreas Müseler, Tour Operators Initiative for Sustainable Tourism Development (TOI)

Wie sich Reiseveranstalter entlang der gesamten Zuliefererkette für Nachhaltigkeit en­gagieren können, erläutert die "Tour Operators Initiative for Sustainable Tourism Development (TOI)" in ihrer Broschüre "Supply chain engagement for tour operators"*. Wie ein solches Engagement für gesellschaftliche Unternehmensverantwortung in der Praxis aussehen kann, wollten wir von Andreas Müseler wissen. Er ist Leiter der Ab­teilung Umwelt und Nachhaltigkeit bei Rewe Touristik und seit November 2009 neuer Vorsitzender der Tour Operators Initiative.

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Was Reiseveranstalter tun können und tun sollten

Wirksame Maßnahmen zur Beendigung von Menschenrechtsverletzungen im Touris­mus fordert die britische Kampagnenorganisation Tourism Concern in dem kürzlich erschienenen Bericht "Putting Tourism to Rights." Anhand wichtiger Artikel der Allge­meinen Erklärung der Menschenrechte und weiterer Erklärungen der Vereinten Natio­nen deckt der Bericht Verletzungen von Menschenrechten auf, die als direkte Folge des Tourismus auftreten. Dazu gehören Zwangsvertreibungen, um den Weg für touris­tische Entwicklung zu ebnen - z.B.

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AIDS

In der persönlichen Erfahrung und als Wirtschaftszweig schafft der Tourismus ein Umfeld, in dem Krankheiten wie HIV/Aids sich ausbreiten können. Der Tourismus floriert, weil er den Menschen Möglichkeiten bietet, neue Erfahrungen zu sammeln. Weil Touristen nach neuen Erfahrungen suchen, setzen sie sich auch gerne als „sicher“ empfundenen Risiken wie Glücksspielen, Sex und Drogen aus. Sich davor zu scheuen, Touristen und die Tourismusindustrie auf HIV/Aids anzusprechen, ist kurzsichtig, gefährlich und ungesund.

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Tourismus ist ein Weltmarktgeschäft und lebt von der Kundenzufriedenheit. Erfolgreiche Unternehmen brauchen gute Bedingungen in allen Stufen, Phasen und Orten der Leistungserbringung. Ökonomischer Unternehmenserfolg im Tourismus ist stärker als in anderen Wirtschaftsbranchen vom optimalen Zusammenwirken einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Der Schlüssel zu einem dauerhaften Erfolg liegt in der Erkenntnis und systematischen Förderung der beeinflussbaren Faktoren.

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Trekking-Träger sind weitgehend ohne Schutz

Im Bergtourismus spielen sie in Entwicklungsländern eine tragende Rolle: Lastenträger. Etwa 100.000 sind allein im nepalischen Himalaya im Einsatz, viele von ihnen für Trekkingtouristen und Expeditionsbergsteiger. Jedes Jahr werden viele verletzt, manche verlieren sogar ihr Leben. Erst kürzlich starben in Nepal zwei Trekking-Träger einer deutschen Gruppe am Dhaulagiri, in Pakistan fünf Träger einer italienischen Expedition am K 2.

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Es kann so manchen Grund geben, warum eine Auto-Rikshaw in Indien auch mal nicht fährt. Einer der drei Reifen ist platt, zum Beispiel. Oder sie hat die nächste Tankstelle nicht erreicht, weil das Benzin ausging. Oder der Fahrer will nach langem Arbeitstag nach Hause und wartet auf einen Fahrgast, der den gleichen Weg hat. Manchmal heißt es auch einfach nur "Streik!” - was im kommunistisch geprägten Kerala mit starken Gewerkschaften und einer ausgeprägten Streikkultur nichts besonderes ist.

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