Aktuelles

Den politischen Entscheidungsträgern ist es bisher nicht gelungen, die  Emissionen aus dem internationalen Flugverkehr zu reduzieren. Dennoch weckt der Flugverkehr verstärkt Interesse als „frische" Quelle für die Klimafinanzierung. Der Flugverkehr bietet vielfältige Möglichkeiten für die Finanzmittelgenerierung, durch die Einbindung der Emissionen in den Emissionshandel, die Besteuerung von Kerosin und/oder die Einführung einer Ticketabgabe.

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Bericht zur Veranstaltung "Klimagerechtigkeit und Tourismus"

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(Bonn, 08.07.2010) Anlässlich der Klimaverhandlungen in Bonn im Juni 2010 hat die Podiumsdiskussion "Klimagerechtigkeit und Tourismus - Mythen rund um Tourismus und Klimapolitik" stattgefunden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahrestreffens des Europäischen Tourismusnetzwerkes statt.
Der Bericht zu dieser Veranstaltung steht hier in englischer Sprache als Download bereit.

Emissionen

Die Erwartungen an den Weltklimagipfel im Dezember 2009 in Kopenhagen waren hoch gesteckt. Ein verbindliches Klimaschutzfolgeabkommen zu dem 2012 auslaufenden Kyoto-Protokoll sollte vereinbart werden. Der Gesamtgipfel ist gescheitert und damit die Hoffnung, erstmals auch die Emissionen des Flug- und Schiffverkehrs in ein verbindliches Regelwerk einzubeziehen. Diese Emissionen steigen am rasantesten an und ihnen wurden bisher keine konkreten Reduktionsziele auferlegt. Sie zu emittieren war bisher "umsonst".

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Drei Fragen an den kanadischen Kreuzfahrtexperten Ross A. Klein

Sie werden immer größer, luxuriöser, moderner und auch die Umweltstandards steigen. Warum Kreuzfahrtschiffe aber für die Umwelt noch immer so problematisch sind und ihr Nutzen für Entwicklungsländer sich in Grenzen hält, wollten wir von Dr. Ross A. Klein wissen. Er ist bekannt als "cruise junkie" und Autor mehrerer Bücher über die Kreuzfahrtschifffahrt. Als Professor für Sozialarbeit arbeitet er an der Memorial Universität von Neufundland, Kanada.

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Anlässlich der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen hat Respect - Institut für integrativen Tourismus und Entwicklung aus Wien in Zusammenarbeit mit EED-Tourism Watch und Naturfreunde Internationale die Publikation "Tourismusentwicklung im Klimawandel" herausgegeben. Das Heft beleuchtet Hintergründe und Perspektiven zur Rolle des Tourismus in der internationalen Klimapolitik.

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So genannte Bio- oder Agro-Kraftstoffe sind kein Ausweg aus der Klimakrise. Sollte die Europäische Union ihre Richtlinie zu Erneuerbaren Energien im Verkehrssektor durch Umstellung auf Biokraftstoffe umsetzen wollen, ist dies alles andere als nachhaltig. Wie eine Reihe europäischer Umwelt- und Entwicklungsorganisationen in einer Analyse der europäischen Bio-Kraftstoff-Politik feststellen, riskiert die EU damit mehr Schaden an­zurichten als Nutzen zu generieren.

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Ende des Countdown - Der Klimagipfel hat begonnen

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Das karibische Programm "Caribsave"

Mit einem Kooperationsprogramm zwischen dem "Caribbean Community Climate Change Centre" (CCCCC) mit Sitz in Belize und der Universität Oxford sollen unter dem Titel "Caribsave" in der Karibik Wege für den Umgang mit dem Klimawandel in einer besonders gefährdeten Region identifiziert werden. Beteiligt sind die Länder der Karibischen Gemeinschaft, einer Region, die in sehr starkem Maße vom Tourismus abhängig ist. Das Programm verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz.

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Tourismusbranche vor enormen Herausforderungen

"Ein Fünftel der Bevölkerung hat das Tourismusproblem verursacht. Jetzt will der Rest auch mitmachen", fasst der britische Klimaexperte und Autor Mark Lynas ("High Tide", "Six Degrees") eine der großen Herausforderungen der sich abzeichnenden Klimakrise zusammen. Noch hebt kaum ein Klimabericht die Zusammenhänge zwischen Tourismus und Klimawandel besonders hervor. Auf dem internationalen Symposium "Travel & Tourism in the Age of Climate Change" vom 8. bis 10.

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(Juni 2009) Der Flugverkehr allein trägt etwa 5 Prozent zum globalen Klimawandel bei. Auch die Emissionen von Schiffen tragen in etwas geringerer Größenordnung einen gehörigen Anteil an den Klimaveränderungen; und beide Transportbranchen wachsen stetig und schnell. Bis heute gibt es allerdings keine verbindlichen Maßnahmen, um diese Emissionen zu verringern. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Emissionen bis zum Jahr 2050 verdoppeln oder gar verdreifachen, sollte keine Trendumkehr stattfinden.

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Reflektionen aus dem Süden

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Wie klimabewusstes Reisen praktisch funktioniert und die ökologischen Folgen von Reisen reduziert werden können, beleuchteten Experten auf einer Veranstaltung "Klimabewusst Reisen – Handlungsoptionen zwischen 'business as usual' und Urlaub auf Balkonien" auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) im März in Berlin.

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Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) 2008 versuchte die Messe Berlin ein Zeichen in Richtung Klimaschutz zu setzen und die ITB zum ersten Mal klimafreund­licher zu gestalten. Die Messeleitung bot den Besuchern die Möglichkeit, auf dem Messegelände am Stand von Atmosfair Kompensationszahlungen zu leisten, sofern sie mit dem Flugzeug angereist waren. Diese Möglichkeit Klimagasemissionen zu kompensieren wurde von der Messe auch aktiv beworben – nur nutzte sie an den fünf Messetagen der ITB kein einziger Besucher.

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Kimber, Hugo (The Carbon Consultancy), Hg. International Institute for Environment and Development (IIED): Taking Responsibility For The Impact Of Aviation Emissions.
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Anpassung statt Vorbeugung?

Die Davos-Deklaration und ihre Ziele sind ein Meilenstein zum Klimaschutz im Tourismus und ein erheblicher Fortschritt seit der ersten WTO-Klimakonferenz in Djerba 2003. Die Einsicht der UNWTO und der Reisebranche, sich den Herausforderungen stellen zu müssen, und sich auch selbst an der Lösung des Problems zu beteiligen, ist wegweisend.

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Weichenstellungen in Richtung Bali

Mit dem Aufruf „Klimawandel und Tourismus – sich den globalen Anforderungen stellen“, startete die 2. Internationale Konferenz der Welttourismusorganisation (UNWTO) zum Thema Klimawandel und Tourismus Anfang Oktober 2007 im schweizerischen Davos – und endete mit der „Davos Declaration“, die Empfehlungen und Zielsetzungen für den Umgang mit dem Klimawandel enthält. Die UNWTO meint, dass „nachhaltiges Wachstum“ im Tourismus nur erzielt werden könne, wenn die Reisebranche möglichst schnell auf die Herausforderungen des Klimawandels reagiert.

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Ökotourismus - mit gutem Beispiel voran?

Fünf Jahre nach dem von den Vereinten Nationen ausgerufenen Jahr des Öko­tourismus 2002 fand vom 14. bis 16. Mai 2007 die erste globale Ökotourismus-Konferenz im norwegischen Oslo statt. Auch der Klimawandel stand auf der Tages­ordnung.

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Drei Fragen an Rolf Pfeifer, "Forum anders reisen e.V."

Mit drei Initiativen geht das ″Forum anders reisen″ als Verband kleiner und mittelständi­scher Reiseveranstalter derzeit große Schritte auf dem langen Weg in Richtung Nach­haltigkeit. Klimaschutz soll konkret werden. Die Zusammenarbeit zwischen entwicklungspolitisch ausgerichteten Tourismusinitiativen und Reiseveranstaltern soll verbessert werden. Unternehmerisches Handeln soll durch Nachhaltigkeitsberichte transparenter werden. Von Rolf Pfeifer, dem Geschäftsführer des Verbandes, wollten wir mehr dazu wissen.

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Flughafenausbau als Lösung zur CO2-Reduktion?

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Ein ökologischer Blick auf "Tropical Islands" - Langune statt Zeppeline

Der Traum vom größten Luftschiffbauer Cargolifter endete vor drei Jahren im insolventen Alptraum. Doch die Superlative in Brand (Dahme-Spreewald-Kreis) haben überdauert. Die größte freitragende Halle wurde zum größten künstlichen Tropenparadies der Welt umgebaut. Ein Bauwerk von umweltpolitischer Brisanz, 60 km südöstlich von Berlin. Über die Eröffnung im Dezember 2004 berichteten Medien aus der ganzen Welt.

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Reisen ab Frankfurt/Main mit einer Aufenthaltsdauer von 14 Tagen.

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