Fünf Jahre nach dem Tsunami sowie anlässlich des Klimagipfels 2009 in Kopenhagen hat die Ecumenical Coalition on Tourism (ECOT) einen Sammelband herausgegeben, der den Tourismus in den Zusammenhang mit vergangenen und womöglich noch bevorstehenden Katastrophen stellt. Im Zentrum steht die Forderung...
T. Ravindran lebt mit seiner vierköpfigen Familie in einer verfallenen Hütte direkt am Meer. Sie besteht aus nur einem Raum und ist mit Palmblättern gedeckt. Ravindran ist ein traditioneller Fischer in Pozhikara, einem Dorf in der Nachbarschaft des Touristenortes Veli im südindischen Bundesstaat...
Die Tsunami-Nachricht am 26. Dezember 2004 erschütterte die Welt, durch die schiere Anzahl der Toten und die Schwere dieser noch nie da gewesenen Naturkatastrophe. Im Laufe der Zeit sind die Erinnerungen jedoch verblasst und so langsam vergessen wir die menschlichen Tragödien, die durch Gier und...
Nachhaltige Tourismusentwicklung ist die beste Form der Katastrophenvorsorge im Tourismus. Zu diesem Fazit kamen Organisationen aus Sri Lanka, Thailand und Indonesien bei einem Treffen im August 2009 in Bangkok. Über drei Jahre hatten sie gemeinsam am Wiederaufbau in den vom Tsunami betroffenen...
Mararikulam North im Alappuzha Distrikt an der Küste des südindischen Bundesstaates Kerala ist bekannt für seine fischreiche, flache Küste mit langem Sandstrand. Während die Regierung im Rahmen ihrer "Responsible Tourism"-Konferenz 2008 (vgl. TW 50, 51) Mararikulam als positives Beispiel...
Tsunami-Gelder dürften nicht für die Tourismusentwicklung zweckentfremdet werden und die Projekte müssten den Vorgaben der Planungskommission entsprechen. Dies forderte "Kerala Tourism Watch", ein Zusammenschluss von Nichtregierungsorganisationen, Ende Oktober im südindischen Kerala.
Pläne der Regierung des südindischen Bundesstaates Kerala, vor der Küste des Strandortes Kovalam ein 500 Meter langes künstliches Riff errichten zu lassen, stoßen bei den Fischern der Region auf Protest. Es sollen dafür Gelder aus dem von der indischen Zentralregierung finanzierten “Tsunami...
Dieser Bericht, herausgegeben von EED Tourism Watch und der Ecumenical Coalition on Tourism (ECOT), 2007 beschreibt die Schieflage im touristischen Wiederaufbau, zwei Jahre nach der Tsunami-Katastrophe.
In vielen Gesellschaften ist der so genannte „Insel-Mythos“ tief verwurzelt. Inseln werden entweder positiv mit dem „Garten Eden“ assoziiert, oder negativ mit Gefängnissen und Gefahren. Die Tourismusindustrie nutzt vor allem die positive Konnotation als wirksames Marketinginstrument. Nicht nur...
Unter dem Motto „Buchen hilft!“ appellierten nach dem Tsunami Reiseveranstalter, nationale Tourismusbehörden und Vertreter der Tourismuspolitik für eine möglichst rasche Rückkehr der Touristen in die betroffenen Küstengebiete. Eine Reihe von Tourismusunternehmen sammelte Spenden, um den...
Nach Erkenntnissen der britischen Hilfsorganisation Oxfam könnte der Tsunami vom Dezember 2004 in Indien, Indonesien und Sri Lanka vier Mal so viele Frauen wie Männer das Leben gekostet haben. In einigen der von Oxfam untersuchten Dörfer seien bis zu 80 Prozent der Toten Frauen. Die Gründe dafür...
Sri Lankas Tourismuswirtschaft präsentiert der Welt heute wieder ein Strandurlaubsparadies. Vor dem Tsunami war der Tourismus in Sri Lanka einer der Hauptwirtschaftsfaktoren, und die Regierung setzt alles daran, dass das wieder so wird.
Für die thailändische Regierung war der Tsunami die „Stunde Null“ – die Chance auf einen „geordneten“ Wiederaufbau auf Ko Phi Phi. Diverse Pläne, die rasante, unkontrollierte Entwicklung des Tourismus auf der Insel in geregelte Bahnen zu lenken, waren in den Vorjahren gescheitert. Doch die...
Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu hat der Tsunami jede Menge Konflikte und Widersprüche bei der Festlegung von Prioritäten in der Küstenregion zu Tage gebracht. Zum Teil sind es Probleme, die schon vor dem Tsunami bestanden, und die sich in der Wiederaufbauphase deutlich verschärft haben.
Nach dem Tsunami hat die Verwaltung der Andamanen und Nikobaren bereits im März 2005 verkündet, dass die Inselgruppen bereit seien, Touristen zu empfangen. Als der indische Präsident im Mai 2005 die Inseln besuchte, kündigte er an, dass er hier – entsprechend dem Modell der Malediven – eine...
(Bonn, 27.01.05) Angesichts der Ankündigung der Reisebranche, ab 1. Februar wieder alle touristischen Ziele anzusteuern, warnt der Evangelische Entwicklungsdienst davor, mit einem überhasteten, unkontrollierten Wiederaufbau von Hotelzentren die Chancen für einen sozial verantwortlichen und...
Katastrophen in armen Ländern rücken zunehmend in den Blickpunkt. Anfang 2005 beherrschten die Bilder und Nachrichten der Tsunami-Katastrophe in Süd- und Südostasien wochenlang die deutschen und internationalen Medien. Vorher waren es die Überschwemmungen in Mosambik, danach das Erdbeben in...
Solidarity with the Victims of the Tsunami in the Indian Ocean
Solidarity in Tourism?
A Call for Action
Dieser Handlungsaufruf wurde anlässlich der von EQUATIONS organisierten Jahreskonferenz "Zur Situation des Tourismus in Indien: Entwicklung von Verantwortungsmodellen" und eines Strategie-Treffens des ’Global Tourism Interventions Forum’ verabschiedet.
Die Veranstaltungen fanden vom 5. bis 12. Juli...
Das Essener "Asienhaus" gab kürzlich vier lesens-und empfehlenswerte Broschüren über den Tsunami in seiner Reihe "FocusAsien" heraus:
Eckhardt, Stefan/Reese, Niklas (Hg): Verflutet noch mal! Gesellschaftliche und ökologische Dimensionen des Tsunami im Indischen Ozean,Nr. 19, Juli 2005, 75 Seiten...
Umweltschützer reagierten mit einem heftigen "Nein" auf den Plan, Touristen von der thailändischen Ferieninsel Phuket auf die Nikobaren und Andamanen zu transportieren. Ein solches Tourismusmodell sei für die lokale Bevölkerung und die Landschaft eine Katastrophe, berichtet BBC-Online (http://...
Während einer Fachtagung der tourismuskritischen Organisation EQUATIONS im südindischen Bangalore gaben Bestandsaufnahmen von Fachleuten und Augenzeugenberichte einen Einblick in die Situation in den südindischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala, auf den Andamanen und Nikobaren, auf Sri Lanka...
Wer engagiert sich für einen sozial- und umweltverträglichenWiederaufbau des Tourismus in den Tsunami-Regionen? So lautete die zentraleFragestellung eines Gutachtens von TOURISM WATCH und der Ecumenical Coalitionon Tourism (ECOT) für den Zeitraum April bis Juli 2005. Das Ergebnis lässt zuwünschen...
Zu Gedenkveranstaltungen im südlichen Thailand will die Regierung die engsten Angehörigen von Tsunami-Opfern am 26. Dezember einladen. Wie die französische Nachrichtenagentur AFP Anfang September meldete, werde Premierminister Thaksin Shinawatra die Kosten für Flug und Hotel erstatten: "So können...
Insgesamt riss der Tsunami im Indischen Ozean am 26. Dezember 2004 über 220.000 Menschen aus 44 Ländern in den Tod. Genaue Zahlen werden nie zu ermitteln sein. Auf sein Konto gehen rund zwei Millionen Obdachlose, ungezählte Waisenkinder, Witwen, Witwer, Verletzte, Verkrüppelte, Invaliden und...
Zwei Monate nach dem Tsunami hat an der Küste Sri Lankas der Wiederaufbau begonnen. Doch viele Menschen sind immer noch in Flüchtlingszelten untergebracht. "Es ist wichtig, dass die Leute so schnell wie möglich aus den "Relief Camps" herauskommen", sagt Ranmali de Silva von den "Barberyn Ayurvedic...
Wie schon der Terroranschlag "Nine Eleven" in den USA regte auch der Tsunami die Fantasie von Verschwörungstheoretikern und religiösen Fundamentalisten aller Glaubensrichtungen an. An der Spitze der weltweiten Hitliste rangiert der Vorwurf, das sündige Treiben der Touristen habe die "Strafe...
Über 300.000 Menschen starben am 26. Dezember des vergangenen Jahres durch die große Flutwelle in Süd- und Südost-Asien. Auch etwa 3.500 Touristen waren unter den Todesopfern, vor allem in Thailand. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Profiteure des Massentourismus, ihre hörigen...
(27.01.2005) "Reisen Sie in die betroffenen Gebiete, damit helfen Sie den Menschen am meisten" - so klingt es allenthalben und die Urlaubsreise wird zum Instrument der Katastrophen- und Entwicklungshilfe. Doch ist die dahinter stehende These, Tourismus an sich schaffe Einkommensmöglichkeiten für...