(Bonn, 07.02.2012) Chinesische Regierung verbietet Fluggesellschaften die Teilnahme am europäischen Emissionshandelsystem - EU Kommission will nicht nachgeben
Wer als Tourist oder als Freiwilliger ins Ausland geht, wird dabei nicht nur mit anderen, fremden Kulturen konfrontiert, sondern auch mit einem - oft neuen - Blick auf das "Eigene". Mit dem, was als "typisch deutsch" gilt, setzen sich auch Menschen aus anderen Kulturkreisen auseinander, die in Deutschland leben. In dem Buch "Deutschland mit anderen Augen" richten Migrantinnen und Migranten aus verschiedenen Entwicklungsländern den Blick auf Deutschland und die Deutschen. Sie stellen fest: die Deutschen jammern nicht nur zuviel, sie meckern auch zuviel - aber "auf hohem Niveau". Doch mit wenig Willen zur Veränderung, meint Kismat Thapa-Magar aus Nepal. Und die Deutschen suchten immer nach den Unterschieden. "Was aber ist unsere Gemeinsamkeit?" fragt dagegen Rui Sixpence Conzane aus Mosambik.
Deutschland mit anderen Augen. Erfahrungsberichte von Menschen mit Migrationshintergrund. Von Ulrike Bartels, Claudia Heib, Daniela Ristau (Hg.). Horlemann Verlag, Bad Honnef, 2009. 176 Seiten. ISBN 978-3895022760.
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(870 Anschläge, 12 Zeilen, Juni 2009)