Wiederaufbau

Der Tourismus in Ländern, die von Konflikten betroffen sind, wie beispielsweise Kolumbien oder Burma, kann einen positiven Einfluss im Land haben, er kann aber auch Konflikte verstärken. Wenn Reiseveranstalter sich entscheiden, Reisen in solche Gebiete durchzuführen, liegt es in ihrer speziellen...
Fünf Jahre nach dem Tsunami sowie anlässlich des Klimagipfels 2009 in Kopenhagen hat die Ecumenical Coalition on Tourism (ECOT) einen Sammelband herausgegeben, der den Tourismus in den Zusammenhang mit vergangenen und womöglich noch bevorstehenden Katastrophen stellt. Im Zentrum steht die Forderung...
Der Bürgerkrieg ist vorbei. 26 Jahre bewaffneter Konflikt in Sri Lanka wurden offiziell für beendet erklärt, als der Anführer der tamilischen Separatisten "Liberation Tigers of Tamil Elam" (LTTE), Velupillai Prabhakaran, am 19. Mai 2009 vom srilankischen Militär getötet wurde. Auf der Insel spricht...
T. Ravindran lebt mit seiner vierköpfigen Familie in einer verfallenen Hütte direkt am Meer. Sie besteht aus nur einem Raum und ist mit Palmblättern gedeckt. Ravindran ist ein traditioneller Fischer in Pozhikara, einem Dorf in der Nachbarschaft des Touristenortes Veli im südindischen Bundesstaat...
Pläne der Regierung des südindischen Bundesstaates Kerala, vor der Küste des Strandortes Kovalam ein 500 Meter langes künstliches Riff errichten zu lassen, stoßen bei den Fischern der Region auf Protest. Es sollen dafür Gelder aus dem von der indischen Zentralregierung finanzierten “Tsunami...
Dieser Bericht, herausgegeben von EED Tourism Watch und der Ecumenical Coalition on Tourism (ECOT), 2007 beschreibt die Schieflage im touristischen Wiederaufbau, zwei Jahre nach der Tsunami-Katastrophe.
Unter dem Motto „Buchen hilft!“ appellierten nach dem Tsunami Reiseveranstalter, nationale Tourismusbehörden und Vertreter der Tourismuspolitik für eine möglichst rasche Rückkehr der Touristen in die betroffenen Küstengebiete. Eine Reihe von Tourismusunternehmen sammelte Spenden, um den...
Sri Lankas Tourismuswirtschaft präsentiert der Welt heute wieder ein Strandurlaubsparadies. Vor dem Tsunami war der Tourismus in Sri Lanka einer der Hauptwirtschaftsfaktoren, und die Regierung setzt alles daran, dass das wieder so wird.
Im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu hat der Tsunami jede Menge Konflikte und Widersprüche bei der Festlegung von Prioritäten in der Küstenregion zu Tage gebracht. Zum Teil sind es Probleme, die schon vor dem Tsunami bestanden, und die sich in der Wiederaufbauphase deutlich verschärft haben.
(Bonn, 27.01.05) Angesichts der Ankündigung der Reisebranche, ab 1. Februar wieder alle touristischen Ziele anzusteuern, warnt der Evangelische Entwicklungsdienst davor, mit einem überhasteten, unkontrollierten Wiederaufbau von Hotelzentren die Chancen für einen sozial verantwortlichen und...
Dieser Handlungsaufruf wurde anlässlich der von EQUATIONS organisierten Jahreskonferenz "Zur Situation des Tourismus in Indien: Entwicklung von Verantwortungsmodellen" und eines Strategie-Treffens des ’Global Tourism Interventions Forum’ verabschiedet. Die Veranstaltungen fanden vom 5. bis 12. Juli...
Das Essener "Asienhaus" gab kürzlich vier lesens-und empfehlenswerte Broschüren über den Tsunami in seiner Reihe "FocusAsien" heraus: Eckhardt, Stefan/Reese, Niklas (Hg): Verflutet noch mal! Gesellschaftliche und ökologische Dimensionen des Tsunami im Indischen Ozean,Nr. 19, Juli 2005, 75 Seiten...
Während einer Fachtagung der tourismuskritischen Organisation EQUATIONS im südindischen Bangalore gaben Bestandsaufnahmen von Fachleuten und Augenzeugenberichte einen Einblick in die Situation in den südindischen Bundesstaaten Tamil Nadu und Kerala, auf den Andamanen und Nikobaren, auf Sri Lanka...
Wer engagiert sich für einen sozial- und umweltverträglichenWiederaufbau des Tourismus in den Tsunami-Regionen? So lautete die zentraleFragestellung eines Gutachtens von TOURISM WATCH und der Ecumenical Coalitionon Tourism (ECOT) für den Zeitraum April bis Juli 2005. Das Ergebnis lässt zuwünschen...
Über 300.000 Menschen starben am 26. Dezember des vergangenen Jahres durch die große Flutwelle in Süd- und Südost-Asien. Auch etwa 3.500 Touristen waren unter den Todesopfern, vor allem in Thailand. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Profiteure des Massentourismus, ihre hörigen...
(27.01.2005) "Reisen Sie in die betroffenen Gebiete, damit helfen Sie den Menschen am meisten" - so klingt es allenthalben und die Urlaubsreise wird zum Instrument der Katastrophen- und Entwicklungshilfe. Doch ist die dahinter stehende These, Tourismus an sich schaffe Einkommensmöglichkeiten für...
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