Aktuelles

Den politischen Entscheidungsträgern ist es bisher nicht gelungen, die  Emissionen aus dem internationalen Flugverkehr zu reduzieren. Dennoch weckt der Flugverkehr verstärkt Interesse als „frische" Quelle für die Klimafinanzierung. Der Flugverkehr bietet vielfältige Möglichkeiten für die Finanzmittelgenerierung, durch die Einbindung der Emissionen in den Emissionshandel, die Besteuerung von Kerosin und/oder die Einführung einer Ticketabgabe.

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Bericht zur Veranstaltung "Klimagerechtigkeit und Tourismus"

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(Bonn, 08.07.2010) Anlässlich der Klimaverhandlungen in Bonn im Juni 2010 hat die Podiumsdiskussion "Klimagerechtigkeit und Tourismus - Mythen rund um Tourismus und Klimapolitik" stattgefunden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahrestreffens des Europäischen Tourismusnetzwerkes statt.
Der Bericht zu dieser Veranstaltung steht hier in englischer Sprache als Download bereit.

Menschenrechte

Der Bericht der Kinderrechtsorganisation ECPAT zum Dritten Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen, der im November 2008 in Rio de Janeiro stattfand, ist jetzt auf der Konferenz-Website verfügbar. Er enthält die wichtigs­ten Kongressbeiträge, Zusammenfassungen der Podiumsveranstaltungen, Workshops und Dialogveranstaltungen, Powerpoint-Präsentationen und einen geschichtlichen Rückblick auf frühere Weltkongresse.

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Was Reiseveranstalter tun können und tun sollten

Wirksame Maßnahmen zur Beendigung von Menschenrechtsverletzungen im Touris­mus fordert die britische Kampagnenorganisation Tourism Concern in dem kürzlich erschienenen Bericht "Putting Tourism to Rights." Anhand wichtiger Artikel der Allge­meinen Erklärung der Menschenrechte und weiterer Erklärungen der Vereinten Natio­nen deckt der Bericht Verletzungen von Menschenrechten auf, die als direkte Folge des Tourismus auftreten. Dazu gehören Zwangsvertreibungen, um den Weg für touris­tische Entwicklung zu ebnen - z.B.

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Land und natürliche Ressourcen sind kollektive Güter und müssen geschützt und zum Nutzen der einheimischen Bevölkerung klug genutzt werden, insbesondere in unsicheren Krisenzeiten. Deshalb sei es an der Zeit, ein "Ende des globalen Mega-Resort- und Immobilienbooms" zu fordern, meinen "Equations" (Indien) und das "Tourism investigation & monitoring team" (Thailand). "Die Umnutzung von Land für große Tourismusanlagen und Golfplätze ist unvernünftig und unverantwortlich", heißt es in ihrem Kampagnenaufruf.

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Leck in ecuadorianischer Schwerölpipeline

Fünf Jahre nach Fertigstellung der umstrittenen ecuadorianischen Schwerölpipeline "Oleoducto de Crudos Pesados" (OCP) kam es Ende Februar 2009 zu einer ersten Umweltkatastrophe. Durch ein Leck in der Pipeline liefen nach offiziellen Angaben mehr als 14.000 Barrel (ca. 2,2 Millionen Liter) Schweröl aus und verseuchten den Río Santa Rosa, etwa 100 km östlich der Hauptstadt Quito. Der Fluss fließt in östlicher Richtung durch die Provinz Napo ins Amazonasgebiet. Weitere Flüsse wie der Río Quijos und der Alta Coca wurden in Mitleidenschaft gezogen.

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Der Dritte Weltkongress in Rio de Janeiro

Die sexuelle Ausbeutung von Kindern ist
eines der schlimmsten Verbrechen gegen die
Menschlichkeit. Vor bald 20 Jahren hat deshalb
die Kampagne „End Child Prostitution in
Asian Tourism“ (ECPAT) ihre Arbeit aufgenommen. ECPAT ist heute eine internationale Kinderrechtsorganisation mit Gruppen in 70 Ländern. Die Abkürzung steht für „End Child Prostitution, Child Pornographie and Trafficking
of Children for Sexual Purposes“.

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Dokumentarfilm: "Kindesmissbrauch im Tourismus"

Der Film "Kindesmissbrauch im Tourismus“ bringt die Akteure zusammen, die in den Herkunftsländern der Touristen dafür verantwortlich sind, Kinder vor sexuellem Missbrauch im Tourismus zu schützen. Vor allem Vertreter der Zivilgesellschaft und der Reisewirtschaft kommen zu Wort, aber auch eine Psychologin, eine Mitarbeiterin von Interpol und Entscheidungsträger aus der Politik.

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Drei Fragen an Simona Blumkowski, Aktion Weißes Friedensband/ECPAT

Seit dem ersten Weltkongress gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern 1996 in Stockholm ist es ein wichtiges Anliegen, Kinder und Jugendliche selbst an der Suche nach Strategien zum Schutz von Minderjährigen zu beteiligen. Aus Sicht von Kinderschutzorganisationen erhöht sich dadurch die Rechenschaftspflicht der Erwachsenen gegenüber den Kindern und Jugendlichen, die es zu schützen gilt.

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Die Deutsche Reiseindustrie fehlte in Rio de Janeiro

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Transplantationstourismus als globales Geschäft

Nicht nur in den indischen Medien, auch international machte die Aufdeckung eines illegalen Organhändlerrings in einem Vorort von New Delhi Anfang des Jahres Schlagzeilen. Damit wurde eine der dunklen Seiten des Medizintourismus ans Licht der Öffentlichkeit gebracht (s. auch TW 46, März 2007). Noch bevor der Boss des Händlerrings, Amit Kumar, Anfang Februar in Nepal gefasst werden konnte, war klar: seine lukrativsten Kunden waren Ausländer.

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Erste Erfolge beim Schutz von Kindern im Tourismus

Manche normalerweise gut besuchten Orte in der Dominikanischen Republik werden von Touristen inzwischen gemieden, da dort das Geschäft mit der Kinderprostitution sehr offensichtlich ist und die Urlauber sich dadurch nicht mehr wohl fühlen. Viele Hoteliers haben inzwischen die Notwendigkeit erkannt, dass auch sie aktiv gegen das Verbrechen Kinderprostitution angehen müssen.

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Gewerkschaften rufen zum Burma-Boykott auf

Reisende mögen von Reisen nach Burma absehen, Reiseveranstalter ihre Reiseangebote nach Burma streichen sowie Fluggesellschaften ihre Flüge nach Burma aussetzen, heißt es im Boykottaufruf des Europäischen gewerkschaftlichen Verbindungsausschuss für Tourismus (European Trade Union Liaison Committee on Tourism – ETLC), der Ende Oktober in Portimão, Portugal, veröffentlicht und dort den Teilnehmenden des Europäischen Tourismus Forums ausgehändigt wurde.

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Urlaub und Menschenrechte

"Bewusst reisen – Urlaub und Menschenrechte" war Inhalt eines Pressehintergrundgesprächs am 14. August, zu dem der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Günter Nooke, eingeladen hatte.

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Rundfahrt durch die Kanäle

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Mit Risiken und Nebenwirkungen

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Eine Präsentation von Sumesh Mangalassery (Kabani) und Christina Kamp, die zeigt, wie sich für die Bevölkerung vor Ort die Auswirkungen des Tourismus auf ihre Wassersituation darstellen. (2006)

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Wenner, Claudia: Die Geister Indiens. Ein Kaleidoskop.
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Seit 37 Jahren kämpft der irische Pfarrer Shay Cullen gegen die sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern in den Philippinen. In seiner kürzlich erschienenen Autobiographie „Passion and Power“ blickt er auf die Geschichte seiner 1974 gegründeten Peoples Recovery, Empowerment and Development Assistance Foundation (PREDA) zurück, die in Olongapo Drogenabhängigen, Straßenkindern und missbrauchten Frauen und Kindern Schutz bietet und Rehabilitationsprogramme durchführt. Der Verlag Killynon House Books, in dem das Buch erschienen ist, spendet die Gewinne aus dem Verkauf an PREDA.

Cullen, Shay: Passion and Power
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Bericht über die menschliche Entwicklung (HDR) 2006

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (Hrsg.), : Bericht über die menschliche Entwicklung 2006. Nicht nur eine Frage der Knappheit: Macht, Armut und die globale Wasserkrise.
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Partner aus der Ökumene kritisieren undifferenzierten Slogan der UNWTO

September 2006 - Kritisch äußern sich u.a. die "Ecumencial Coalition on Tourism" (ECOT) mit Sitz in Chiang Mai, Thailand und "Kabani - The other direction" aus Kerala, Indien.

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Ohne Frieden kein Tourismus im Nordosten Sri Lankas

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