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Aktuelles
Bericht zur Veranstaltung "Klimagerechtigkeit und Tourismus"
(Bonn, 08.07.2010) Anlässlich der Klimaverhandlungen in Bonn im Juni 2010 hat die Podiumsdiskussion "Klimagerechtigkeit und Tourismus - Mythen rund um Tourismus und Klimapolitik" stattgefunden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahrestreffens des Europäischen Tourismusnetzwerkes statt.
Der Bericht zu dieser Veranstaltung steht hier in englischer Sprache als Download bereit.
Verantwortlich Reisen
In der aktuellen E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit 2010/07-08 ist ein Artikel "Verantwortlich Reisen" zum Themenschwerpunkt Corporate Social Responsibility veröffentlicht. Der Artikel beschreibt das Verhalten beim Reisen. Für verantwortliche Reiseentscheidungen sind seitens der Reiseunternehmen Transparenz und Informationsvermittlung im Kontext von CSR-Konzepten eine wichtige Voraussetzung.
Der Beitrag von Heinz Fuchs ist hier zu finden: http://www.inwent.org/ez/articles/176259/index.de.shtml
Ekuador: Ökotourismus statt Kupfer
Vor 70 Jahren zogen Siedler in den einzigartigen Bergregenwald des Intag-Gebietes, das nordwestlich von Quito und Otavalo liegt. Sie ahnten nicht, dass sie ihre Bauernhöfe über dem größten Kupfervorkommen Ecuadors anlegten. Es wurde erst viele Jahre später im Toisan-Gebirge gefunden. Die Entdeckung veränderte das Leben der rund 500 Familien. Denn um das Kupfer auszubeuten, versuchen internationale Bergbaukonzerne, sie zu vertreiben. Doch die Bauern wehren sich mit Erfolg. 1997 musste die japanische Firma Bishimetal den Rückzug antreten. Zur Zeit verweigern sie dem kanadischen Bergbaukonzern Ascendant Exploration den Zugang, wobei ihnen vor allem Sperrgrundstücke helfen. Diese Wälder wurden von der Hamburger Umweltorganisation "Rettet den Regenwald" und der örtlichen Umweltgruppe "Decoin" gekauft, an die Dörfer übertragen und zu Schutzgebieten erklärt.
Gleichzeitig konnten die Hamburger Unterstützer vier Touristenzimmer über dem Dorf Junin anfinanzieren und somit neue Einkommensquellen schaffen. Die Initiative hält einige Jugendliche von der Abwanderung fern und ermöglicht es Frauen, ein eigenes Einkommen und Unabhängigkeit zu erreichen. Unter den Besuchern sind solidarische Ökotouristen und Aktivisten zu finden, die dort wandern, reiten und in Flüssen baden. Wer länger bleiben will, kann als Freiwillige/r vor Ort mitarbeiten und die Bewohner im Kampf gegen den Bergbau unterstützen. Dafür gibt es Natur pur, weit weg von der nächsten Stadt. Kontakt über "Rettet den Regenwald", Friedhofsweg 28, 22337 Hamburg, Tel. 040/4103804, Fax: 4500144, reise@regenwald.org. Weitere Informationen: www.regenwald.org; www.decoin.org, www.intagnewspaper.org
-tü-
(1.677 Anschläge, 21 Zeilen, Dezember 2005)
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