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Bericht zur Veranstaltung "Klimagerechtigkeit und Tourismus"
(Bonn, 08.07.2010) Anlässlich der Klimaverhandlungen in Bonn im Juni 2010 hat die Podiumsdiskussion "Klimagerechtigkeit und Tourismus - Mythen rund um Tourismus und Klimapolitik" stattgefunden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Jahrestreffens des Europäischen Tourismusnetzwerkes statt.
Der Bericht zu dieser Veranstaltung steht hier in englischer Sprache als Download bereit.
Verantwortlich Reisen
In der aktuellen E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit 2010/07-08 ist ein Artikel "Verantwortlich Reisen" zum Themenschwerpunkt Corporate Social Responsibility veröffentlicht. Der Artikel beschreibt das Verhalten beim Reisen. Für verantwortliche Reiseentscheidungen sind seitens der Reiseunternehmen Transparenz und Informationsvermittlung im Kontext von CSR-Konzepten eine wichtige Voraussetzung.
Der Beitrag von Heinz Fuchs ist hier zu finden: http://www.inwent.org/ez/articles/176259/index.de.shtml
Nr. 20 (Oktober 2000)
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
nachdem im vergangenen Jahr der langjährige Leiter von Tourism Watch, Martin Stäbler, verstarb, wurde nun auch seine und unsere geschätzte Sekretärin, Margot Wörz (54), nach schwerer Krankheit am 4. September aus dem Leben gerissen. Sie hatte im April 1991 ihre Arbeit aufgenommen, als Tourism Watch noch "Zentrum für entwicklungsbezogene Bildung (ZEB) hieß. Wir werden sie schmerzlich vermissen.
Seit einigen Jahren mehren sich international die Stimmen in der Tourismuswirtschaft, Qualitätstourismus bedeute Fünf-Sterne-Hotels, Luxus und ungehemmtes Geldausgeben der Gäste. Insbesondere in Entwicklungsländern steigerte sich diese Vorstellung zu einem neuen Mantra. Fortan wurden Besucher in begehrte "Qualitätstouristen" und ungeliebte "Niedrigqualitätstouristen" ("low quality" oder "economy tourists") eingeteilt. Zu den ersten zählen mit Vorliebe Golf-Touristen, zu den letzteren Individualreisende und überzeugte Öko-Touristen, denen ein echter umwelt- und sozialverantwortlicher Tourismus am Herzen liegt.
Was die Verfechter des sog. Qualitätstourismus übersehen, ist die Tatsache, daß ungezählte Individualreisende ebenso viel ausgeben wie "5-Sterne-Besucher". Ihr Geld wird nur anders verteilt bzw. umverteilt und kommt daher einer Region breiter und nachhaltiger zugute. Was Bundesbürger unter "Qualität" im Urlaub verstehen, finden im ersten Beitrag.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Fuchs Ludmilla Tüting
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