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Tourism Watch auf der ITB 2010
Tourism Watch wird in diesem Jahr am Stand 204 in Halle 4.1 auf der ITB zu finden sein. Insbesondere das Thema Unternehmensverantwortung wird im Mittelpunkt unserer Messeaktivitäten stehen. So erfreulich es ist, dass das Thema auch in Form des CSR-Day auf dem ITB-Kongress Eingang in den touristischen Mainstream gefunden hat, so notwendig ist eine Debatte über die Qualität der freiwilligen Maßnahmen.
TourismWatch Nr. 58 ist erschienen
Auf der diesjährigen ITB ist dem gesellschaftlichen Engagement im Sinne freiwilliger Corporate Social Responsibility wieder ein eigener interessanter Veranstaltungstag gewidmet. Dass dabei auch der wachsende Markt des Kreuzfahrttourismus unter sozialen und ökologischen Aspekten zu diskutieren ist und wie notwendig hier verbindliche Regeln sind, zeigen die Beiträge dazu in dieser Ausgabe. Es geht um weit mehr als um die ethische Bewertung, ob es akzeptabel sei, wenn sektschlürfende Kreuzfahrttouristen unmittelbar nach der Erdbeben-Katastrophe in Haiti an Land gehen.
Nr. 56 (September 2009)
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
wenn auf den Inseln im pazifischen Ozean die Wasserspiegel steigen und die Trinkwasservorräte versalzen und auf den Malediven Landkäufe und Umsiedlungsmaßnahmen für fast 400.000 Menschen geplant werden, so sind dies längst keine zaghaften Vorboten eines irgendwann bevorstehenden Klimawandels mehr.
Auch auf den Lakkadiven, über die Anitha Sharma schreibt, sind diejenigen am meisten betroffen, die am allerwenigsten mit ihren Emissionen zum Klimawandel beigetragen haben. Dass der Temperaturanstieg auf zwei Grad Celsius begrenzt werden muss, darüber besteht weltweit politische Einigkeit. Wenig deutet aber darauf hin, dass die "Täter" des Klimawandels auch nur annähernd solche Summen für Klimaschutz, Anpassungsmaßnahmen, Katastrophenvorsorge und Umsiedlungsprogramme aufbringen werden, wie innerhalb kürzester Zeit zur Bankenrettung und zur Stabilisierung der erodierenden Wirtschaft zur Verfügung standen.
Als "Summe aller Fehler" hat Sunita Narain, Direktorin des "Centre for Science and Environment" in Delhi, den Klimawandel bezeichnet. Sie gilt als das indische Umweltgewissen. Doch auch Gruppen, die vom Raubbau an der Natur und Atmosphäre direkt betroffen sind, erheben ihre Stimmen und fordern Klimagerechtigkeit.
Der internationale Tourismus, der über Jahrzehnte auf "immer mehr, immer weiter, immer öfter" setzte, ist einer dieser Fehler, deren Folgen noch weit gravierender sein könnten als heute absehbar ist. Ob der Tourismuswirtschaft und der Welttourismusorganisation die Einsicht gelingt, dass ein "weiter wie bisher", und "wir kaufen uns frei und andere werden's schon richten" nicht die Lösung sein kann, ist bisher ebenso unklar, wie die Erfolgsaussichten auf ein verbindliches und zukunftsweisendes Kyoto-Folgeabkommen insgesamt.
Gerade weil Tourismus in bisherigen Klimaberichten und -verhandlungen kaum präsent ist, vernetzen sich weltweit tourismuskritische und zivilgesellschaftliche Organisationen und fordern nachdrücklich eine aktivere Rolle der Tourismuswirtschaft und ihrer internationalen Verbände beim Klimaschutz. Als Teil dessen verstehen wir auch den Themenschwerpunkt dieser Ausgabe, der zudem Impulse für Veranstaltungen im Umfeld der Verhandlungen in Bangkok und Kopenhagen liefert.
Wir wünschen eine anregende Lektüre und freuen uns wie immer über den Nachdruck der Beiträge und Ihre und Eure kritisch-konstruktiven Rückmeldungen.
Mit freundlichen Grüßen
Heinz Fuchs Christina Kamp
Perspektiven zum Klimawandel
Mit zwei Grad in die Klimakatastrophe?
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Widerstandsfähigkeit gegen Klimawandel und Katastrophen
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Zukunft sichern mit Tourismus
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Internet-Seiten zum Klimawandel
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"Equations" mit neuem Internetauftritt
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Literatur und Materialien
"Trends and Issues in Global Tourism 2009"
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"Climate Change and Aviation: Issues, Challenges and Solutions"
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Worldwatch-Bericht "Zur Lage der Welt 2009"
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"Abschalten – Paradiesproduktion, Massentourismus und Globalisierung"
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Veranstaltungen und Termine
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Weltweiter Klima-Aktionstag am 24. Oktober 2009
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Parallelveranstaltungen zur Klimakonferenz in Bangkok
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Symposium "CSR in der touristischen Zuliefererkette"
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"Klimagerechtigkeit und Tourismus" in Kopenhagen
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Konsultation zu CSR-Instrumenten im Tourismus in Chennai, Indien
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